Die guten Geister mit Wedel und Mopp



Ahlen (gl) - Sie sind die guten Geister in öffentlichen Gebäuden und in privaten Haushalten. Ohne Reinigungskräfte würden viele Orte ziemlich unordentlich und unhygienisch aussehen. Zum Weltputzfrauentag am Donnerstag stattet das „AT“ den Reinemachefrauen im Rathaus einen Besuch ab.

Die Reinigungskräfte im Ahlener Rathaus. Das Bild zeigt (vorne, v. l.) Valentina Helm, Rosa Ginder sowie (hinten, v. l.) Tatjana Korma, Irina Teibasow und Arlete Frenki.

Das Revier von Arlete Frenki ist das Bürgerbüro. Ein Raum, so groß wie eine geräumige Wohnung. Arbeit gibt es überall: verlassene Schreibtische, von Regenwasser verdreckte Fliesen und unzählige kleine Staubfänger in den Ecken. „Das ist mein Bereich“, sagt Arlete Frenki. Beinahe liebevoll blickt sie sich um.

Zwei Stunden und 10 Minuten für das Bürgerbüro

Zeit für Sentimentalitäten bleibt nicht. Bewaffnet mit Allzweckreiniger macht sich die Reinigungskraft an die Arbeit. Noch schnell die Gummihandschuhe übergezogen, den Lappen für den Wischmopp ins Wasser getaucht und mit einer Handpresse ausgewrungen. Es geht um Sauberkeit. Und Schnelligkeit, wie die gebürtige Polin erklärt: „Wenn man zu langsam ist, kommt man mit dem Zeitkonto nicht mehr klar.“

Die Uhr tickt: Zwei Stunden und zehn Minuten hat die 42-Jährige Zeit, das Bürgerbüro zu reinigen. Allein, denn ihre Kolleginnen Valentina Helm, Rosa Ginder, Tatjana Korma und Irina Teibasow kümmern sich um andere Bereiche wie Toiletten und Rathausfoyer. „Die schlimmste Zeit ist die Winterzeit“, berichtet Frenki. Wenn es draußen geschneit und der Winterdienst die Gehwege gestreut habe, sei die Reinigung mühselig. Das Salz sei eine „reine Katastrophe“, sagt die Ahlenerin.

Den vollständigen Artikel über die Reinigungskräfte im Ahlener Rathaus lesen Sie in der „AT“-Ausgabe vom 8. November.

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