Durchfahrt auf Parkstraße mit Pömpeln unterbunden


Man kommt zwar noch mit dem Auto in den Gütersloher Stadtpark, aber nicht mehr hindurch. Die Stadt hat die Parkstraße gesperrt.

Kein Durchgangsverkehr mehr: (v. l.) Christine Lang, Beigeordnete für die Bereiche Umwelt, Ordnung und Grünflächen, Dirk Buddenberg, Leiter des Fachbereichs Grünflächen, Betriebsmeister Dominik Füchtenhans (Bauhof), Thomas Habig, Leiter des Fachbereichs Ordnung, und Arthur Herz (Bauhof) werben für die neuen Verkehrsregeln auf der Parkstraße: „Erholung geht vor“, heißt es seitens der Stadt.

Gütersloh (gl) - Der Gütersloher sagt „Pömpel“, andere nennen ihn „Begrenzungspfahl“. Zwei dieser rot-weißen Pflöcke stehen seit gestern auf Höhe des Minigolfplatzes an der Parkstraße. Damit ist sie von der Brunnen- und von der Buschstraße aus zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit geworden.

„Damit bleibt das Straßenstück im Herzen des Gütersloher Stadtparks Radfahrern, Fußgängern, Anliegern (jeweils von beiden Seiten) und dem Parkverkehr vorbehalten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Es ändert sich also nichts, außer dass es vorbei ist mit der Durchfahrt durch die Parkstraße.“ 

Die Stadt habe damit auf Anwohnerwünsche, aber auch auf Hinweise aus dem eigenen Haus reagiert. Denn auch die Kollegen des Fachbereichs Grünflächen, selbst Anlieger der Parkstraße, hatten sich für die Sperrung ausgesprochen – unter anderem, weil der Durchgangs- und Begegnungsverkehr auf der engen Straße Bäume und Grün am Straßenrand stark in Mitleidenschaft gezogen hat, aber auch, weil Störungen durch durchfahrende Autos in diesem Bereich, der eigentlich der Erholung dient, nicht selten sind. 

Parkraum für Spaziergänger gibt es auch in unmittelbarer Nähe zum Eingang des Botanischen Gartens. Die „Pömpel“ sind installiert, Sackgassen-Schilder sind an entscheidenden Stellen ebenfalls aufgestellt. Zuvor wurden die Anwohner informiert. Thomas Habig, Leiter des Fachbereichs Ordnung: „Mehr als einer hat gesagt: ‚Endlich’.“

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