Ein „Kiwi“ zu Gast in Gütersloh



Gütersloh (dop) - Das lässt er sich nicht nehmen. Die Begrüßung erfolgt nach Maori-Art: Stirn an Stirn, Nase an Nase. Der „Hongi“ symbolisiere den ersten Lebensatem zwischen zwei sich begegnenden Menschen, doziert Anthony McCarten verschmitzt. Da ist er ganz und gern Neuseeländer.

Anthony McCarten, neuseeländischer Erfolgsautor, stellte in Gütersloh seinen neuen Roman „Ganz normale Helden“ vor.

Ansonsten ist der Buch- und Theater-Autor, Drehbuchschreiber und Regisseur ein Weltenbummler, der in Wellington ebenso zuhause ist wie in Los Angeles oder London. Ideen für den nächsten Roman findet er überall. Seine jüngste Erzählung „Ganz normale Helden“ hat er Freitagabend auf Einladung der Gütersloher Buchhandlung Markus im Evangelisch Stiftischen Gymnasium vorgestellt. Eine ebenso vergnügliche wie berührende Geschichte über die Sehnsucht nach Leben und Liebe, aufgezogen an einer Vater-Sohn-Beziehung. Der „Glocke“ gab er vorab ein Interview.

 

„Die Glocke“: Mr. McCarten, in Ihrem neuen Roman sucht ein Vater seinen abgetauchten Sohn via Internet. Sind Sie mit über 50 Jahren noch jung genug, um über die Online-Welt der Jugendlichen zu schreiben?

McCarten: Ha, und ob! Man muss wissen, dass das Durchschnittsalter der Internet-Nutzer bei 36 Jahren liegt. Nicht die Jugendlichen sind die „Nerds“ (Computerfreaks), sondern wir, die Älteren. Ich selbst bin begeisterter Google-Nutzer.

„Die Glocke“: Lesen Ihre Söhne, was Sie schreiben?

McCarten:

Der Älteste (25) liest die Romane vorab. Die Jüngeren (15 und 12) interessiert meine Arbeit weniger.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.