Ermittler im Fall Nelli G. „optimistisch“



Kreis Gütersloh (gl) - Die achtköpfige Mordkommission arbeitet mit Hochdruck daran, die Tötung von Nelli G. aus Halle aufzuklären. Die Beamten werten derzeit „akribisch alle Spuren“ aus, wie sie mitteilten. Parallel arbeiteten Fallanalytiker in Düsseldorf intensiv an einem Täterprofil.

In einem Waldstück bei Halle-Kölkebeck wurde die Leiche der 46-jährigen Nelli G. am 9. Februar entdeckt.

Das Auffinden der Leiche und die umfangreiche Spurensicherung hätten die Mordkommission weiter gebracht, heißt es. Die Ermittler sind nach eigenen Angaben „optimistisch, dass die sehr aufwändigen Untersuchungen beim Landeskriminalamt sowie in der Rechtsmedizin neue Erkenntnisse liefern“. Angesichts der langen Liegezeit der Leiche seien die Analysen aber schwierig und nähmen noch geraume Zeit in Anspruch.

Die 46-jährige Nelli G. war am 14. Oktober 2011 als vermisst gemeldet worden. Erst am 9. Februar hatte ein Ladwirt die Leiche der dreifachen Mutter in einem Waldstück bei Halle-Kölkebeck entdeckt. Die Obduktion hatte ergeben, dass sie erstochen wurde.

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