Fest zum 60. Geburtstag der Kreuzkirche



Herzebrock-Clarholz (br) - Die Herzebrocker Kreuzkirche an der Bolandstraße wird 60 Jahre alt. Den runden Geburtstag feiert die Evangelische Versöhnungskirchengemeinde am Sonntag, 19. Juni, mit einem Dankgottesdienst und einem bunten Programm rund um das Gotteshaus an der Bolandstraße.

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„Der Grundgedanke ist, an diesem runden Geburtstag nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft zu schauen“, sagt Pfarrer Achim Heckel. Deshalb bildet eine Zeitreise den roten Faden des Festes. Sie beginnt im Jahr 1956 und führt bis ins Jahr 2026.

Seit Wochen ist das Organisationsteam mit der Vorbereitung des Fests beschäftigt. Natürlich wird dabei die Vergangenheit dokumentiert. Der Bau und die Einweihung der Kreuzkirche sowie das Fest zum 50-jährigen Bestehen werden sich auf Fotos und in kurzen Texten auf Schautafeln im Gemeindehaus wiederfinden. Es geht aber auch um Visionen. Die Festbesucher sollen zu Papier bringen, was sie sich für die Zukunft der Kreuzkirche und der Kirchengemeinde wünschen. Dafür bauen die Verantwortlichen ein Kirchenmodell, das in der Mitte des Saals stehen soll. Dort sollen die Besucher rote DIN-A5-Blätter aufkleben, auf die sie ihre Wünsche schreiben.

Auf mehreren Fernsehbildschirmen laufen außerdem in einer Endlos-Schleife Interviews mit Zeitzeugen. Ralf Gryga und Ali Wesche haben die Gespräche geführt und gefilmt. Dabei kommt auch Fürst Maximilian zu Bentheim Tecklenburg zu Wort. Denn das Grundstück, auf dem die Kreuzkirche steht, hatte die Gemeinde 1956 vom Fürstenhaus erworben. Interviewt wurden unter anderem die Pfarrer Adalbert Hoffmann, Michael Hayungs, Thorsten Maruschke sowie Achim Heckel und Arthur Töws. Auch die Gemeindeglieder Irene Mosner, Gisela Lamer, Emil König, Manfred Perrey, Hans Kunte und Petra Jagiella kommen zu Wort.

Die DVD mit den Interviews kann gegen eine Spende erworben werden. Die Gespräche werden am Festtag aber auch noch fortgeführt. Dann sollen der katholische Pfarrer Johannes Kudera, Bürgermeister Marco Diethelm und jeder Gast, der sich mitteilen möchte, interviewt werden.

Das gesamte Fest hat das Motto „Bei uns steht niemand im Abseits“. Das ist auch das Thema des Dankgottesdiensts, der um 10 Uhr auf der Wiese neben der Kirche beginnen soll. Der Gottesdienst, der musikalisch vom Posaunenchor begleitet wird, wurde von einem Team um Pfarrer Achim Heckel vorbereitet. Die Predigt soll die Heilung des blinden Bartimäus zum Thema haben.

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