Großbrand in Gütersloh-Friedrichsdorf


Gütersloh (ei) - Ausgerechnet bei Demontagearbeiten an der Sprinkleranlage ist am Mittwochabend in Gütersloh-Friedrichsdorf ein Großbrand entstanden. Rund 100 Einsatzkräfte eilten an die Sender Straße und konnten ein Ausbreiten der Flammen erfolgreich verhindern.

Großalarm für die Feuerwehr. Am Mittwochabend wurde sie zu einem Großbrand in Gütersloh-Friedrichsdorf gerufen. Foto: Eickhoff

Die Demontagearbeiten mit einem Schweißbrenner waren gegen 17 Uhr beendet worden, gut zweieinhalb Stunden später entdeckte der für eine Brandwache abgestellte Mitarbeiter eine massive Rauchentwicklung in dem Gebäude. Er verständigte sofort die Feuerwehr. 

Massive Rauchentwicklung

Die Beamten der Berufsfeuerwehr eilten ebenso zu der Brandstelle wie die Löschzüge Avenwedde und Friedrichsdorf, ferner die Drehleitern der Firma Miele und und aus Verl sowie Tanklöschfahrzeuge mit jeweils 4000 Liter Wasser aus Gütersloh, Spexard und Ummeln. Zusätzlich rückte der Schlauchwagen des Löschzuges Isselhorst aus. Die Einsatzleitung hatte Lukas Paschköwitz inne.

Vor Ort zeigte sich eine massive Rauchentwicklung aus dem Dach des Gebäudes nahe einer Autowerkstatt. Im nördlichen Bereich zeigte sich die Trapez-Außenfassade Richtung Tankstelle aufgrund der Hitze bereits schwarz verfärbt. 

Brennende Isolierung

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden insgesamt vier Unterflurhydranten angezapft. Acht Feuerwehrleute an der Einsatzstelle rüsteten sich Atemschutzgeräten aus, um sich vor dem giftigen Brandrauch zu schützen. So konnte die brennende Isolierung schnell eingedämmt und auch ein Ausbreiten der Flammen im Dachbereich verhindert werden. 

Nachdem die Flammen rund um das große, 360 Kubikmeter fassende Wasserbassin weitestgehend gelöscht waren, wurde die Außenfassade geöffnet. Dort wurden letzte Glutnester gelöscht und der Erfolg der Arbeit mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. 

In einer benachbarten Lagerhalle stellten die Feuerwehrleute später auch noch Brandgeruch fest, dort wurde alles kontrolliert aber keine (zusätzliche) Ursache gefunden. So konnten die ersten Kräfte gegen 20.30 Uhr wieder einrücken.

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