Günter Arlt will in den Deutschen Bundestag



Erst seit 2020 sitzt Günter Arlt im Stadtrat. Jetzt hat er andere Ambitionen: Er kandidiert im Kreis Paderborn für den deutschen Bundestag.

Über sein Engagement für die Bürgerinitiative „Mit Natur wohnen“ ist Günter Arlt (r.) zur Kommunalpolitik gekommen. Seit 2020 ist er Mitglied des Stadtrats. Das Bild zeigt ihn vor der Stadthalle, wo er im vergangenen Jahr mit weiteren Akteuren gegen ein Gewerbegebiet am Kiefernweg demonstrierte. Nun tritt der Wirtschaftsingenieur für die Freie-Wähler-Partei als Bundestagskandidat im Kreis Paderborn an. Vor vier Jahren holten die FW-ler ein Prozent.

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Der Rheda-Wiedenbrücker Ratsherr Günter Arlt kandidiert für den Bundestag. Für den Wirtschaftsingenieur stimmen können die Menschen im Kreis Gütersloh am 26. September dennoch nicht: Er tritt für die Freie-Wähler-Partei (FW) im Kreis Paderborn an.

Seine Devise: nicht meckern, besser machen. Der stellvertretende FWG-Fraktionsvorsitzende ist Neuling im politischen Geschäft, über das er 2020 im Zuge seines Engagements für die Bürgerinitiative „Mit Natur wohnen“ rutschte. Drei Aspekte gefährden seiner Ansicht nach die friedliche Weiterentwicklung der Menschheit: ein ungewollter oder gewollter Atomkrieg, der ungebremste Anstieg der Weltbevölkerung – besonders in Afrika und Südamerika – sowie Korruption und Vetternwirtschaft an den politischen Schalthebeln. Solche Missstände und gewissenlose Kleptokraten gebe es nicht nur im Orient oder in Asien, sondern „auch vor unserer eigenen Haustür, sagt er. Sie verursachten großen volkswirtschaftlichen Schaden „und einen ganz schlimmen Vertrauensverlust bei den Bürgern“. 

Die FW-Partei entstand aus dem Bundesverband der Freien Wähler, einem Dachverband kommunaler Wählergruppen. Ihm gehören 280 000 Mitglieder an.

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