HSG muss Heimspiel gegen Hahlen gewinnen



Gütersloh (zog) - Die Osterpause war nötig, denn die heimischen Handballer waren seit dem 15. Januar fast ununterbrochen im Meisterschaftseinsatz. Aber die vier Wochen waren auch ein langes Stück.

Max Kollenberg und die HSG  müssen gegen Hahlen gewinnen, um die kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. 

Da dürfte es vor allem den Teams, für die es um nichts mehr geht, schwergefallen sein, die Spannung hoch zu erhalten. Das trifft für Verbandsligist HSG Gütersloh nicht zu. Der Tabellenletzte empfängt am Samstag um 19.30 Uhr den Tabellensiebten TSV Hahlen und will mit einem Sieg die kleine Chance auf den Klassenerhalt wahren.

 Allerdings könnte das Kapitel Verbandsliga für die Mannschaft von Uwe Walter bereits am Samstag endgültig beendet sein. Wenn die HSG nicht gewinnt und parallel der Drittletzte Spradow gegen Steinhagen gewinnt, dann ist der Abstieg besiegelt.

 Die personellen Vorzeichen für die Heimpartie sind nicht gut. So können weder Jonas Wibbelt (Schulter) noch Kaspar Neuhaus (Ellbogen) ausholen und werfen und haben nicht trainiert. Ihr jeweiliger Einsatz ist sehr fraglich. Torwart Julius Gruß muss auf Anraten der Ärzte sofort mit dem Handballsport aufhören. Er hat sich beim Training in der vergangenen Woche einen Bandscheibenvorfall zugezogen und das seit 2015 bereits zum zweiten Mal. Immerhin kehrt Fabian Diekmann nach ausgeheilter Meniskus-Operation am Samstag in den Kader zurück.

 Entscheidend wird sein, wie sehr die Spieler noch an die Chance glauben, den Drei-Punkte-Rückstand, der aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs quasi vier Zähler beträgt, in den letzten drei Spielen aufzuholen. Der TSV Hahlen ist aus gemeinsamen Oberliga- und Verbandsligajahren ein alter Bekannter, der mit Henrik Thielking und Stefan Bruns über herausragende Akteure verfügt, für den die Saison aber nach oben und unten lange gelaufen ist. „Für uns hat sich nicht viel geändert. Nur mit einem Sieg können wir unsere Position zumindest offen halten“, weiß Uwe Walter.

Der Abgang von Niklas Schulze schmerzt die Gütersloher, die noch keinen Neuzugang verzeichnen und mit dem derzeitigen, nun auf zehn Spieler geschrumpften Kader als Basis für die neue Spielzeit planen.

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