IG Metall sammelt Unterschriften bei Miele



Gütersloh (gh) - Vertreter der IG Metall und der Geschäftsleitung von Miele haben sich am Mittwoch zu Verhandlungen zu einem Standorttarifvertrag beim Unternehmerverband an der Kirchstraße getroffen. Um den Druck zu erhöhen, versammelten sich mehr als 50 Miele-Mitarbeiter vor dem Verhandlungsort.

An der Kirchstraße gegenüber dem Unternehmerverband demonstrierten rund 50 Beschäftigte von Miele am Mittwoch für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und tarifliche Leistungen.

Sie stammten aus  der Gerätefertigung am Standort Gütersloh. „Wir möchten im Namen der Kollegen ein Signal senden, wie ernst die Situation ist“, sagte Stefan Moldenhauer, politischer Sekretär der IG Metall OWL. Die Gewerkschaft hat allein in den vergangenen zwei Tagen 800 Unterschriften im Werk gesammelt. Auf den Unterschriftenlisten heißt es: „Wir kämpfen für unseren Standort. Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderungen der IG Metall.“

Um die Unterschriftenlisten zu übergeben, riefen die Beschäftigten die Verantwortlichen dazu auf, zu ihnen zu kommen. Außerdem wollten sie mehr über den aktuellen Stand der Verhandlungen erfahren. Vor die Tür kamen ausschließlich Vertreter der IG Metall. So überreichte Stefan Moldenhauer dem Geschäftsführer der IG Metall Gütersloh-Oelde, Thomas Wamsler, die Listen.

„Es ist ein tolles Zeichen. Es zeigt, dass ihr für eure Arbeitsplätze kämpft“, lobte Wamsler das Engagement der Mitarbeiter und versprach: „Wir bleiben am Ball.“ Beide Seiten tauschten am Mittwoch Positionen und Vorschläge aus. „Wie viele Mitarbeiter in Gütersloh verbleiben, beeinflusst, wie überzeugend, innovativ und entwicklungsfähig der Standort bleibt“, sagte Wamsler.

Auch die Auszubildenden beschäftigt die Zukunft des Standorts. „Sonst war es selbstverständlich, dass Auszubildende übernommen werden. Wir wünschen uns die unbefristete Übernahme zurück“, sagte Gewerkschaftssekretärin Jana Ramme.

Für das Gerätewerk laufen derzeit in Verbindung mit einem geplanten Stellenabbau Tarifverhandlungen zwischen der Werkleitung, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft.

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