Integrationsrat verabschiedet „Ahlener Appell“



Ahlen (eve) - Mit einer Enthaltung von Martina Maury-Thülig (BMA) hat der Integrationsrat am Montag für die Unterzeichnung des „Ahlener Appells“ gestimmt. Zu Gast im Integrationsrat am Montagnachmittag war Marcus Schneider, einer der Sprecher des Ahlener Appells.

Marcus Schneider, einer der Sprecher des „Ahlener Appells“, hat das Projekt am Montag vorgestellt.

Er warb dafür, dass sich der Integrationsrat dem Appell anschließen möge. Der Zusammenschluss von Aktiven hatte sich im April des vergangenen Jahres gegründet, als es darum ging, bei einer Kundgebung der AfD in Ahlen Flagge zu zeigen für Demokratie und Toleranz.

Veranstaltung vor der Europawahl geplant.

„Ursprünglich angetreten sind wir als Gegenveranstaltung zur AfD. Wir wollen aber nicht nur gegen etwas sein, sondern auch positiv etwas bewirken“, so Schneider. Deshalb werbe man für die Unterzeichnung des Ahlener Appells durch den Integrationsrat. In Aussicht stellte Schneider eine Veranstaltung am Samstag vor der Europawahl am 26. Mai auf dem Paul-Rosenbaum-Platz.

 „Wir agieren völlig überparteilich und möchten die Menschen dazu bringen, an den Wahlen teilzunehmen und die Zukunft zu gestalten gegen Intoleranz und für Demokratie.“ Man befinde sich derzeit noch in der Aufbauphase, so Schneider, doch alles sei auf einem guten Weg.

In der Aktion steckt viel Arbeit

Integrationsratsmitglied Hanife Güneri, die auch eine der Sprecherinnen des Ahlener Appells ist, appellierte an die Mitglieder, Haltung zu zeigen und für eine Unterzeichnung zu stimmen. Petra Pähler Paul (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, in der Aktion stecke viel und aufwendige Arbeit. Zumal man dabei bestrebt sei, aus dem reaktiven Aktionsradius heraus zu kommen und dem aktives Handeln entgegen zu setzen.

Den Wortlaut des Ahlener Appells können Sie in der „AT“-Ausgabe vom 27. Februar lesen.

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