Jeden Tag ein Marathon für guten Zweck



Warendorf (bjo) - In fünf Tagen wollen der Warendorfer Volker Meyer-Carlstädt und weitere Läufer fünf Marathonläufe absolvieren und so mehr als 210 Kilometer laufen. Am Dienstag fiel um 10 Uhr vor dem Warendorfer Freibad der Startschuss zum Lauf Nummer drei.

Mehr als 25 Lauffreunde haben sich gestern ab Freibad auf den Weg gemacht, um den dritten Marathon Meyer-Carlstädts zu begleiten. Sie alle spendeten für die Aktion Kleiner Prinz.

 Begonnen haben wir am Sonntag in Rheine, Montag sind wir in Emsdetten gelaufen“, blickt der Initiator zurück. Nach Warendorf folgen noch Hiltrup am Mittwoch und Oelde am Donnerstag.

Das alles geschieht zugunsten der Aktion Kleiner Prinz: „Wir erheben keinerlei Startgelder“, sagt Volker Meyer-Carlstädt. Man bitte alle Teilnehmer lediglich um Spenden: „Das können fünf Euro ebenso sein wie 50 Euro.“ Die Aufforderung ist auf offene Ohren gestoßen. An den ersten beiden Tagen habe man gut 1200 Euro erlaufen können – Sponsorenbeiträge von Unternehmen inklusive. „Wenn wir am Ende der fünf Läufe 2000 Euro erreichen, ist das gut.“

Möglich ist das Projekt „Fünf an fünf“, also fünf Marathonläufe an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, nur dank vielfältiger Unterstützung. „Örtliche Vereine helfen mit, Firmen stellen Verpflegung parat“, berichtet er. Den Startschuss in Warendorf gab Maria Mussaeus, Vorsitzende des Warendorfer Kinderhilfevereins „Es ist fantastisch, was die Läufer leisten“, zollte sie den Sportlern hohen Respekt für die körperlichen Anstrengungen und das Sammelergebnis gleichermaßen.

Mehr als 25 Sportfreunde waren am Dioenstag in Warendirf dabei. „Nicht alle laufen die ganze Marathondistanz“, weiß der in Ahlen tätige Lehrer. „Wer möchte, kann auch nur zehn, 20 oder 30 Kilometer absolvieren.“ 

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