Kaffeekranz mit der Polizei: Reul bei «Coffee with a Cop»



Herbert Reul (2.v.r, CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, unterhält sich. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa DPA

Langenfeld (dpa/lnw) - Auf einen Kaffee mit der Polizei: Innenminister Herbert Reul (CDU) hat am Dienstag das neue Format «Coffee with a Cop» in Langenfeld besucht. Bei dem Treffen von Beamten mit Bürgern spendiert die Polizei einen Kaffee oder Kakao - und kommt mit den Menschen ins Gespräch.

«Coffee with a Cop» (zu deutsch: Kaffee mit einem Polizisten) ist laut NRW-Innenministerium in den USA seit Jahren eine etablierte Form der Bürgerkommunikation. Seit 2016 gebe es dort sogar einen landesweiten «Coffee with a Cop»-Tag.

Eigentlich schon 2020 angesetzt, wurde die Tour durch NRW wegen Corona verschoben. Nun soll der kleine Kaffeewagen in insgesamt 30 Städten Station machen. Start war vergangene Woche in Hagen. Laut der dortigen Polizei kamen fünf Beamte beim Kostenlos-Kaffee mit vielen Bürgern ins Gespräch - über Müll, Lärm oder Schutz vor Einbrechern.

Auch in Langenfeld kamen - trotz regnerischem Wetters - am Dienstag viele Bürger an die Stehtische mit den Beamten und dem prominenten Gast. Reul sagte der dpa: «In lockerer Atmosphäre mit den Menschen ins Gespräch kommen, ganz real und analog. Das ist die Idee von «Coffee with a Cop». Wo es Kaffee gibt, wird meist geplaudert, über alles, was die Leute bewegt. So entsteht Vertrauen und vielleicht findet so auch der ein oder die andere zusätzlich den Weg zur Polizei.»

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