Königsmörder sind die Kubb-Meister



Wadersloh (lsg). Knechtekiller, Helikopter-Eltern, Flying Vikings oder Königsmörder: Die Mannschaften bei der ersten Wadersloher Kubb-Meisterschaft übertrafen sich nicht nur bei ihrer kreativen Namensgebung. Nach spannenden Wettbewerben die „Königsmörder“ beim Wikingerschach als Sieger vom Platz.

Organisatoren waren der TuS Wadersloh und der Kolpingsfamilie. „Das Besondere ist für mich, dass man bei schönem Wetter einen entspannten Tag in der Gemeinschaft verbringt“, beschrieb Mario Wachsmann von der Kolpingsfamilie die Atmosphäre bei der Meisterschaft.

Der Andrang war groß: 86 Teilnehmer in 29 Mannschaften waren bei der Premiere dabei. „Wir stoßen an unsere Kapazitätsgrenze“, kommentierte das Wachsmann.

Bei 33 Grad spielten Teilnehmer zwischen acht und 67 Jahren um den Sieg. Pavillons und zahlreiche Erfrischungsgetränke halfen den Spielern beim Abkühlen, und auch die Musik trug zu der lockeren, sommerlichen Atmosphäre bei. „Wir haben uns ganz bewusst gegen einen Schiedsrichter entschieden, weil das sportliche Miteinander hier im Vordergrund stehen soll“, erklärte Mitorganisator Wachsmann. „Uns ist auch wichtig, dass die Veranstaltung für einen guten Zweck ist“, betonte er. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Kuchen und Waffeln geht an den evangelischen Kindergarten „Pusteblume“, die Einnahmen aus Startgeld sowie dem Verkauf von Getränken und Würstchen werden an eine privat organisierte Behindertengruppe gespendet, die damit Freizeitaktivitäten unternehmen kann.

Die Spendenbereitschaft der Kubb-Spieler war groß. „Viele sagen beim Bezahlen, dass sie kein Wechselgeld brauchen, weil es ja für einen guten Zweck ist“, schwärmte Stefan Wapelhorst von der Kolpingsfamilie im Gespräch mit der „Glocke“.

Im Finale der Trostrunde standen sich dann die „Kubbisten“ und „Mia und die starken Männer“ gegenüber. Das Spiel konnten die „Kubbisten“ für sich entscheiden und gingen als Gewinner der Trostrunde hervor. In der Hauptrunde belegte „Team der Liebe“ den dritten Platz. Für das Finale der Hauptrunde, das von rund 50 Zuschauern verfolgt wurde, hatten sich die „Königsmörder“ und „5 vorm König“ qualifiziert. Schließlich unterlief den Fünfen vorm König ein ungewollter Königswurf, sodass die „Königsmörder“ als Sieger der ersten Kubb-Meisterschaft hervorgingen.

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