Kreis Gütersloh: In Wahllokalen gilt Maskenpflicht


Am Sonntag wird es keine öffentliche Wahllobby im Gütersloher Kreishaus geben. Außerdem informiert der Kreis über Regeln für den Wahltag.

Am Sonntag gilt es: Dann wird auch im Kreis Gütersloh der Bundestag gewählt. Eine öffentliche Wahllobby im Kreishaus wird es nicht geben. Und in den Wahllokalen müssen die Besucher eine medizinische Maske tragen.

Kreis Gütersloh (gl) - Der Grund für das Nicht-Ansetzen der Wahllobby ist die Corona-Pandemie. Das hatte Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) im Kreistag verkündet. 

Infektionsschutzmaßnahmen am Wahltag

Außerdem informiert die Kreisverwaltung in einer Mitteilung über Infektionsschutzmaßnahmen am Wahltag. Die Wahlämter des Kreises und seiner Kommunen hätten in den vergangenen Wochen das bei der Kommunalwahl 2020 angewandte Hygienekonzept auf den neuesten Stand gebracht. Basis ist auch die aktualisierte Coronaschutz-Verordnung vom 20. August. 

So gilt: Wähler müssen eine medizinische Maske tragen. Wer sich nicht daran halten wolle, dem könne der Wahlvorstand eine Wahl ermöglichen, wenn dies unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich sei, heißt es in der Mitteilung weiter. Andernfalls könne die Teilnahme an der Wahl verwehrt werden. 

Maskenpflicht: Kreis setzt auf Vernunft der Wähler

Beim Kreis setze man jedoch darauf, „dass alle Wähler so vernünftig sind, sich und andere nicht zu gefährden und für die paar Minuten der Stimmabgabe die Maske aufzusetzen“. Alle Vorkehrungen und Maßnahmen zum Infektionsschutz wurden wie bei den zurückliegenden Kommunalwahlen vom Wahlamt des Kreises in einem mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Muster-Hygienekonzept zusammengefasst. 

Bodenmarkierungen und gute Durchlüftung

Darin ist außer den bekannten Maßnahmen wie Hinweisschilder, Bodenmarkierungen, Laufrichtungspfeile zur Abstandswahrung, eine gute Durchlüftung und die Bereitstellung von Desinfektionsmittel auch festgelegt, dass für die Stimmabgabe entweder Kugelschreiber ausgegeben und wieder desinfiziert oder der Wähler einen Kugelschreiber erhält, den er nach dem Ankreuzen des Stimmzettels mit nach Hause nehmen kann. 

Tisch-Inseln soll es wieder geben

Die Benutzung eines eigenen Stifts ist grundsätzlich erlaubt. Die 2020 bewährte Idee einer Tisch-Insel in der Raummitte soll ebenfalls wieder zum Einsatz kommen. Sie wird, wo es möglich ist, in den Wahllokalen mit dem vorhandenen Mobiliar aufgebaut. 

Kreisverkehr, um Begegnungen zu vermeiden

Die Wähler bewegen sich nach dem Eintritt in den Wahlraum also im Kreisverkehr und vermeiden so Begegnungen. In der Tischinsel sitzen die Wahlhelfer und garantieren den reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe – entweder hinter Plexiglas oder, falls am Platz die Abstände untereinander und zu den Wählern gewahrt werden, auch ohne Maske. 

Wahlhelfer achten auf coronagerechten Ablauf

Mit Rücksicht auf den mehrstündigen Einsatz der ehrenamtlichen Wahlhelfer erlaubt dies die aktuelle Coronaschutz-Verordnung als Ausnahme. Damit im und vor dem Wahllokal alle Schutzvorkehrungen beachtet werden, überwacht außer einem gegebenenfalls verstärkten Ordnereinsatz auch ein weiterer Wahlhelfer einen coronagerechten Ablauf. 

3G-Regel greift nicht im Wahllokal

Die 3G-Regel (Zugangsbeschränkung auf geimpfte, genesene oder getestete Personen) gilt bei der Bundestagswahl nicht.

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