Josef Dieste ist weitere fünf Jahre Dechant des Dekanats Rietberg-Wiedenbrück.

Auf Hermann-Josef Hölscher (St. Anna, Verl) entfielen zwei, auf Andreas Zander (St. Johannes Baptist Rietberg) acht Stimmen. Näheres teilt das Dekanat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit. Die Bewerber waren von Erzbischof Hans-Josef Becker aus Vorschlägen von Priestern und Gemeindereferenten ausgewählt worden. Zur Wahl stehen bei Dechantenwahlen grundsätzlich drei Kandidaten.

Ein Dechant übt sein Amt quasi ehrenamtlich aus – hauptberuflich füllt er in vollem Umfang seine Pfarrstelle in seiner Gemeinde aus. Als Vertreter des Erzbischofs nimmt der Dechant an dessen Hirtensorge teil und vertritt die Anliegen des Dekanats nach innen und außen. Er ist Vertrauensperson für alle, die in der Seelsorge tätig sind, und verantwortlich für die Koordinierung und Förderung der pastoralen und karitativen Arbeit im Dekanat.

Das Dekanat Rietberg-Wiedenbrück ist beinahe deckungsgleich mit dem Kreisgebiet – nur Harsewinkel und der Langenberger Ortsteil Benteler gehören nicht dazu. In seinen 36 Gemeinden, die zu zwölf Pastoralverbünden zusammengeschlossen sind, leben 127 000 Katholiken. In den kommenden Jahren wird das Dekanat in sechs pastorale Großräume umstrukturiert. Diesen Prozess zu begleiten, wird eine große Aufgabe für den Leiter werden.

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