18-Jähriger unter Auto eingeklemmt
Bild: Eickhoff
Als die Rettungskräfte eintrafen, stand der Fiat schon wieder auf den Rädern. Ein Ersthelfer hatte das umgekippte Fahrzeug aufgerichtet, um den Beifahrer zu befreien.
Bild: Eickhoff

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer gegen 22.25 Uhr mit einem Fiat Seicento auf der Kämpenstraße stadtauswärts unterwegs. Nachdem er die Linkskurve im Bereich der Einmündung Markusstraße passiert hatte, kam ihm eine 48-jährige SUV-Fahrerin entgegen.

Der Fiatfahrer lenkte sein Fahrzeug nach rechts und geriet kurz vor der St.-Michael-Kirche gegen den Bordstein. Vermutlich auch wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Gewalt über den Kleinwagen, der nach links von der Straße abkam und dann in einer Grundstückszufahrt auf die Seite kippte.

Dabei wurde der 18-jährige Beifahrer, der vermutlich nicht angeschnallt war, aus dem Fahrzeug katapultiert und zwischen den Gehwegplatten und dem Autoblech eingeklemmt. Nachdem der Fahrer selbstständig ausgestiegen war, stellte ein Ersthelfer den Kleinwagen wieder zurück auf die Räder.

Zwischenzeitlich waren bereits die Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert worden. „Als wir eintrafen, stand der Wagen schon wieder“, berichtet Löschzugführer Stefan Temme. Die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Versmold sowie des Notarzteinsatzfahrzeugs aus Harsewinkel kümmerten sich um den Schwerstverletzten sowie um den (äußerlich) unverletzten Fahrer.

Rund eine Stunde war der Notarzt damit beschäftigt, Verletzungen zu diagnostizieren und den Zustand des Patienten zu stabilisieren. Erst dann ging es mit Blaulicht ins St.-Elisabeth-Hospital nach Gütersloh.

Die Polizei sperrte die Kämpenstraße für die Dauer der Rettungsarbeiten sowie der Beweissicherung. Die SUV-Fahrerinwar zunächst davon gefahren. Sie kehrte aber noch während der Unfallaufnahme zurück. Die Ermittlungen der Polizei zur Tatbeteiligung der 48-Jährigen dauern an.

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