2,5 Millionen Euro vorsorglich festlegen
Bild: Neitemeier
Die Regenbogenschule, Förderschule des Kreises Gütersloh mit dem Schwerpunkt Sprache, zieht von Gütersloh nach Rheda-Wiedenbrück. Ob die Schule künftig auch Standort für ein gemeinsames Archiv vom Kreis und der Stadt Gütersloh wird, ist hingegen noch nicht entschieden.
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Gleichwohl sollen für dieses Projekt vorsorglich schon einmal eine Million Euro im Haushalt 2017 des Kreises bereitgestellt werden. Das geht aus einer Vorlage der Kreisverwaltung für die Sitzung des Finanzausschusses am morgigen Mittwoch (15 Uhr, Kreishaus Gütersloh) hervor. „Nach groben Schätzungen“ wird die Verlagerung des Kreisarchivs vom Haus des Bauern in Rheda-Wiedenbrück – der Mietvertrag läuft Mitte 2018 aus – Investitionen von 2,5 Millionen Euro erfordern, die über Kredite finanziert werden sollen. Eine Million sollen in diesem, 1,5 Millionen Euro im nächsten Jahr veranschlagt werden –wenn der Kreistag einen entsprechenden Beschluss fasst.

Wie berichtet, suchen der Kreis und die Stadt bereits seit geraumer Zeit nach einer Lösung für ein gemeinsames Archiv. Der Kreis muss das Haus des Bauern räumen, die Stadt benötigt mehr Platz. Doch lange Zeit fehlte ein passendes Grundstück oder eine geeignete, auf Wunsch der Kommune zentrumsnahe Immobilie. Die scheint mit dem Umzug der Regenbogenschule nach Rheda-Wiedenbrück nun zumindest eine ernsthafte Variante zu werden. Die entsprechenden Untersuchungen zur Eignung und des ab August leerstehenden markanten Gebäudes an der Moltkestraße laufen allerdings noch.

Die seit Jahren unter Platzmangel leidende Förderschule des Kreises mit dem Schwerpunkt Sprache freut sich auf ihren neuen Standort mit den verbesserten Möglichkeiten. Das hat Gudrun Mackensen, die Leiterin der Abteilung beim Kreis, unlängst im Schulausschuss mitgeteilt. In Rheda-Wiedenbrück könne die Schule künftig auch den lang ersehnten offenen Ganztag anbieten. Das künftige Archiv und die verlagerte Regenbogenschule sind nur zwei von zahlreichen Veränderungen, den der Ende November von der Kreisverwaltung eingebrachte Haushaltsentwurf bis jetzt erfahren hat.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Glocke-Ausgabe vom 14. Februar.

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