258 217 Kilometer auf dem Weg zur Arbeit
Bild: Bitter
Die Aktion „Mit den Rad zur Arbeit“ ist für 2013 abgeschlossen. Unser Bild zeigt (v. l.) AOK-Pressesprecher Michael Hilbert, die erste Preisträgerin Anke Gronau (Gütersloh) und Landrat Sven-Georg Adenauer als Schirmherr.
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Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) stehen hinter der Aktion. Sie wird nach einem Testsommer regelmäßig seit zehn Jahren auf hohem Niveau kreisweit durchgeführt. „Auch 2014 können Interessenten wieder aktiv in den Tag starten“, sagt AOK-Pressesprecher Michael Hilbert.

Kreisverwaltung auf Platz eins

Platz zwei belegte die Firma Paul Craemer aus Herzebrock mit 84 Radlern, den dritten Rang der Wertkreis Gütersloh (Träger vielfältiger Dienstleistungen in der Behindertenhilfe) mit 73 Teilnehmern. 613 Akteure brachten es im Aktionszeitraum im Kreisgebiet auf 258 217 Kilometer an zusammengerechnet 22 384 Arbeitstagen.

Den durchschnittlichen Weg von 11,5 Kilometern (hin und zurück) bewertet Hilbert als beachtlich. Seine Erkenntnis: „Frische Luft und Bewegung wecken gerade morgens die Lebensgeister.“ Jeder Teilnehmer konnte seinen ganz persönlichen Leistungsfortschritt erfassen, den verhinderten Kohlendioxid-Austoß sowie den Kalorienverbrauch berechnen.

Hauptgewinn für Anke Gronau

Ob der Aktionskalender online oder altbewährt auf Papier geführt wurde, spielte bei der Verlosung keine Rolle. Die glückliche Gewinnerin des ersten Preises heißt Anke Gronau. Sie wohnt an der Kardinal-von-Galen-Straße in Gütersloh-Kattenstroth und arbeitet bei der Sparkasse Gütersloh. Hin und zurück beträgt ihr Weg zur Arbeit gut sieben Kilometer. Die Gewinnerin kann mit einem Gutschein in einem Fahrrad-Fachgeschäft der Region einkaufen. Außer Gutscheinen gab es Preise rund ums Rad vom Fahrradcomputer bis zum Schloss. Eine Gewinnchance hatten auch alle Radteams, die sich untereinander anspornen und zusammen auf mindestens 80 Aktionstage kommen mussten.

Schirmherr Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) macht in der Kreisverwaltung gern Reklame für die Aktion, weil „das Radeln zur Arbeit zur Gesundheit beiträgt und, da die Mitarbeiter sich wohl fühlen, gleichzeitig etwas für ihren Arbeitgeber tun“. Dass die Umwelt geschont wird und Benzinkosten gespart werden, seien positive Nebeneffekte. In der Kreisverwaltung besteht sogar die Möglichkeit, sich nach der Trimm-Tour zu duschen.

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