33 Schlösser und Burgen im Überblick
Foto: Annette Fischer
Schon wegen seiner sonnengelben Farbe auffällig: Schloss Holte.
Foto: Annette Fischer

Darin finden sich Fotos der steinernen Gemäuer genauso wie Erläuterungen zu ihrer historischen wie gegenwärtigen Nutzung. Herausgegeben wurde das Buch vom Wartberg-Verlag. Bei ihrem Überblick über die fürstlichen Residenzen im Raum OWL hat die Autorin aus Schlangen (Kreis Lippe) auch einen Abstecher in den Kreis Gütersloh gemacht – und ist an vier Orten fündig geworden. Die Informationen stammen – in zusammengefasster Form – aus ihrem Buch. 

Schloss Tatenhausen: Allein schon wegen des vorbeiführenden Radwegs gilt das in Halle gelegene Schloss Tatenhausen als beliebtes Ausflugsziel – selbst wenn seine Tore für Besucher geschlossen bleiben. Die aktuelle Form des Gebäudes im Renaissance-Stil wurde ab 1540 verwirklicht und steht – nach mehreren Umbauten und Erweiterungen – noch heutzutage. 

Fürstliches Residenzschloss Rheda: Nahe des Flora-Westfalica-Parks steht das fürstliche Residenzschloss Rheda. Es wird abgesehen von seiner Residenzfunktion für zahlreiche weitere Zwecke genutzt: Führungen, Tagungen und Hochzeiten etwa. Die gärtnerischen Anlagen bestehen seit dem 16. Jahrhundert. 

Schloss Holte: Wer sich das Jagdschloss Holte anschauen möchte, der muss in diesen Tagen mit einem Blick auf das Gebäude mit den sonnengelben Wänden über den Burggraben vorliebnehmen. Die Anlage wird privat bewohnt. Immerhin: Im Rahmen von Stadtführungen haben Besucher die Gelegenheit, Innenhof und Kapelle zu besichtigen. 

Burg Ravensberg: Die Zeiten, in denen die Burg Ravensberg (Borgholzhausen) als gräfliche Residenz diente, sind längst vorbei. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts war das stattliche Gebäude dem stetigen Verfall ausgesetzt – bis sie im 19. Jahrhundert, mittlerweile nur noch eine Ruine, von einem aufkommenden Nationalbewusstsein und einer Burgenromantik profitierte. Nach einer aufwendigen Sanierung wird das Gebäude mittlerweile als Erlebnisburg genutzt.

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