33 Variationen eines Walzers
Pianist Johannes Friedemann Knoll wird erst in das Werk Beethovens einführen und es dann vortragen.

Barbara Lundgreen bittet um Anmeldungen unter Telefon 05207/6467. Der Eintritt kostet diesmal 15 Euro – wegen der hohen Kosten, wie die Hausherrin mitteilt. Nach dem Konzert werden wie üblich Getränke und Snacks gereicht.

Um das Jahr 1819 forderte der österreichische Verleger Anton Diabelli 50 Wiener Komponisten auf, über einen von ihm komponierten, schichten Walzer je eine Variation zu schreiben. Es beteiligten sich unter anderem Franz Schubert und der junge Franz Liszt.

Beethoven lehnte dagegen das Ansinnen ab und entschied sich für einen ganz eigenständigen Variationszyklus. Der weitete sich zu einem der größten Variationswerke in der Geschichte der Klaviermusik aus: Beethovens 33 Veränderungen über den Walzer von Diabelli.

Der Komponist arbeitete vier Jahre dran, etwa zeitgleich mit seinen letzten drei Klaviersonaten, der neunten Sinfonie und der Missa solemnis. Schroffe Kontraste, komplexe rhythmische Wendungen und polyphone Konstruktionen stehen in den Variationen neben verspielten, unbeschwerten Abschnitten. Pianist Knoll wird in das Werk einführen.

Der Musiker wurde 1980 in West-Berlin geboren. Er ist Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe und wird von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Steinfurt gefördert.

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