A 33-Aktive: Öfter Gummistiefel tragen
Haben gemeinsam viel erreicht, sind aber noch nicht am Ziel: die Vorstandsmitglieder des Vereins „A 33 sofort“ (v. l.) Klemens Keller, Bürgermeister von Borgholzhausen, Landrat Sven-Georg Adenauer sowie Anne Rodenbrock-Wesselmann, Bürgermeisterin von Halle.

Rund 320 Mitglieder hat das Aktionsbündnis „A 33 sofort“. Seit Gründung der Initiative am 9. Januar 2012 wurden 50 Aktionen entwickelt und durchgeführt. Der Etat des Vereins wird ihm zufolge mit den jährlichen Mitgliedsbeiträgen noch weit bis ins Jahr 2013 hinein reichen.
Und der Spatenstich verlange auch vom Bündnis Kurskorrekturen. Vor genau einem Jahr hat das Aktionsbündnis seine Arbeit aufgenommen, Aufgaben abgesteckt und Aktive angeworben. Was damals in weite Ferne gerückt erschien, ist heute erreicht: der erste Spatenstich auf dem letzten Abschnitt. Die Lücke wird geschlossen.

Der Vorsitzende des Bündnisses, Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU), zeigt sich dankbar: „Ohne die Unterstützung der Menschen, der Parlamentarier und der Unternehmen in ganz Ostwestfalen-Lippe hätten wir den ersten Spatenstich nicht so schnell erreichen können.“ Für die weitere Arbeit will er den Fokus weiten. Man müsse die „Bewegungen in Berlin und Düsseldorf“ im Auge behalten, aber auch „aufpassen, was in Bielefeld und hier vor Ort passiert“.

Baufortschritt aufmerksam verfolgen

So gelte es, die Personalausstattung, die Auftragsvergabe und den Baufortschritt aufmerksam zu begleiten. Vereinbart werden sollen regelmäßige Baustellenbegehungen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW. „Wir werden uns künftig häufiger in Gummistiefeln treffen“, kündigt Adenauer an.

„Überparteilicher Konsens muss tragfähig bleiben“

Achten müsse man letztlich darauf, so der Landrat, dass der überparteiliche Konsens tragfähig bleibe: „Wir haben alle miteinander viel erreicht. Wir müssen in dieser Sache das gemeinsame Handeln über die Wahlkämpfe in Bund und Land hinweg bewahren.“ Der A 33-Lückenschluss bleibe noch über Jahre das wichtigste Infrastrukturprojekt im Kreis und in der Region.

Letztlich, so ergänzt Klemens Keller, Bürgermeister von Borgholzhausen, dürfe der Verein nicht nachlassen in seiner Obachtspflicht: „Wir werden auch weiterhin aufpassen wie ein Luchs, damit in Berlin und Düsseldorf jedes Jahr ausreichend Geld für den zügigen Lückenschluss bereitgestellt wird.“

Das Aktionsbündnis werde seine Routinegespräche mit den Abgeordneten ebenso fortsetzen wie in der Lage sein, schnell zu handeln, wenn der Zeitplan ins Stocken gerät. Keller: „Unser Job ist erst erledigt, wenn die Eröffnungsbänder in Ummeln, in Künsebeck und in Borgholzhausen-Bahnhof durchschnitten sind.“

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