A 33: Eine Baustelle weicht, eine bleibt
Geduld ist gefragt: Bis die Bodenwelle auf der A 33 in Halle saniert wird, wird es wohl noch dauern. Wie der Landesbetrieb Straßen NRW mitteilt, ist das Beweissicherungsverfahren gerade erst angelaufen. So lange gilt auf der Strecke Tempo 80.

Wie berichtet, hatte sich kurz nach der Freigabe der Strecke zwischen Halle-Alleestraße und Halle-Künsebeck im Januar vergangenen Jahres eine Bodenwelle gebildet, die sich über alle Fahrstreifen erstreckt.

Aus bisherigen Plänen wurde nichts

Eigentlich war geplant, die Fahrbahn dort so schnell wie möglich zu sanieren – am besten noch vor dem A 33-Lückenschluss, der im November 2019 erfolgte. Daraus wurde allerdings nichts. Denn noch steht nicht fest, ob die zuständige Baufirma für die Entstehung der Bodenwelle verantwortlich ist. Die hatte die Schuld von sich gewiesen.

Um im Fall eines Rechtsstreit belastbare Beweise zu haben, soll ein Verfahren durchgeführt werden. Das sei gerade erst eingestielt worden, so Stölting. Es werde also noch etwas dauern, bis die Sanierung erfolge.

Verkehr nur einspurig

An anderer Stelle – nur wenige hundert Meter weiter Richtung Osnabrück – sind die Bauarbeiten dafür in vollem Gange. Ab Freitag wird eine Baustelle auf der Fahrbahn Richtung Paderborn eingerichtet. Dort waren bisher zwei Spuren befahrbar – allerdings mit Geschwindigkeitsbegrenzung.

Auf Höhe der ehemaligen Ab- und Zufahrt zur Theenhausener Straße, auf die bis zum Lückenschluss der Verkehr umgeleitet wurde, soll die Fahrbahn erneuert werden. Deswegen wird dort der Verkehr nur einspurig geführt. Die Sanierung der Fahrbahndecke der rechten Spur auf einer Länge von etwa 50 Metern beginnt dann am Montag, 10. Februar.

Arbeiten sollen Ende Februar/Anfang März abgeschlossen sein

Die Arbeiten sollten bis Ende der Woche abgeschlossen sein, sagt Stölting. Auch auf der Fahrbahn Richtung Osnabrück tut sich etwas. Dort ist die Strecke nach wie vor nur einspurig befahrbar, da dort der Übergang zur Theenhausener Straße abgebaut werden musste und jetzt noch einige Restarbeiten anstehen.

Der Projektleiter hofft, dass diese Arbeiten Ende Februar/Anfang März beendet werden können. „Da sind wir von der Witterung abhängig“, sagt Stölting. Wenn es Frost gebe, müssten die Arbeiten unterbrochen werden.

Auch wenn die Bauarbeiten beendet sind, heißt das noch nicht, dass Autofahrer aufs Gaspedal drücken können. Denn die Markierungen, erklärt Stölting, könnten noch nicht aufgebracht werden. Dafür dürfe es nicht regnen. So lange soll dann auch noch die Geschwindigkeitsbegrenzung bestehen bleiben.

SOCIAL BOOKMARKS