„A-33-Lückenschluss ist nicht in Gefahr“
Bild: Neitemeier
Im Raum Borgholzhausen ruhen derzeit an sechs Betam-Brückenbaustellen für die Autobahn 33 die Arbeiten.
Bild: Neitemeier

Krämer reagierte damit auf einen offenen Brief von Borgholzhausens Bürgermeister Klemens Keller an NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD). Keller, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aktionsbündnisses A 33 sofort ist, hatte darin den SPD-Politiker aufgefordert, den Baustopp „im Interesse der Menschen und aller Verkehrsteilnehmer zur Chefsache zu machen und sich persönlich für einen zügigen Weiterbau einzusetzen“. Insbesondere sollten alle nur denkbaren Varianten für einen schnellen, rechtssicheren Weiterbau geprüft werden.

Viele spricht für erneute Ausschreibung

Lothar Krämer sprach auf Anfrage der „Glocke“ von einer schwierigen vertrags- und vergaberechtlichen Situation, nachdem die Firma Betam GmbH, die mit der Niederlassung Oebisfelde den Auftrag fürs sechs Brücken im Raum Borgholzhausen habe, Insolvenzantrag gestellt habe. Das Verfahren sei von Seiten der Justiz noch nicht einmal veröffentlicht, so Krämer.

Der Bauingenieur geht davon aus, „dass wir neu ausschreiben müssen“. Das führe zu Zeitverzögerungen, die man aber auffangen könne. „Eigentlich sollen Brücken fertig sein, wenn wir mit dem Streckenbau beginnen. Aber auch paralleles Arbeiten müsste möglich sein, auch wenn es vielleicht etwas aufwendiger sei.

21 Bauwerke umfasst laut Lothar Krämer der A-33-Abschnitt Borgholzhausen. Drei Brücken würden im Rahmen des Streckenbaus errichtet, an sechs ruhten die Arbeiten insolvenzbedingt. Für die übrigen zwölf Brücken seien die Aufträge erteilt. Krämer: „Entweder laufen die Vorbereitungen bei den Firmen oder es wird schon gebaut.“

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