A2: Transporter-Fahrer bei Unfall getötet
Bild: Eickhoff
Bergungsarbeiten nach einem tödlichen Unfall zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld der A2 und der Anschlussstelle Gütersloh haben in Fahrtrichtung Dortmund bis etwa 10 Uhr erhebliche Verkehrsbehinderungen verursacht.
Bild: Eickhoff
In Fahrtrichtung Dortmund bildete sich nach dem Unfall ein mehrere Kilometer langer Stau auf der A 2.

Der Fahrer eines britischen Transporters, ein polnischer Staatsbürger, war nach Angaben der Polizei rund 700 Meter vor der Anschlussstelle Gütersloh mit dem Ford Transit auf einen vorausfahrenden Anhänger eines Lastwagen aufgefahren. Beide waren auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Der Fahrer des Lastzuges konnte sein Gefährt erst rund 200 Meter später auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen. Dabei fing der Kleinlaster Feuer, der Brand griff auch auf den Lkw-Anhänger über. Der Fahrer wurde offenbar in seinem Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Sein Beifahrer konnte sich selber aus dem Fahrzeug befreien, er wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Auch der 27-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Niederkrüchten (Kreis Viersen) wurde leicht verletzt. Beide Verletzten wurden an der Unfallstelle durch den Notarzt sowie den Besatzungen mehrerer Rettungswagen behandelt.
Da per Notruf zunächst keine genaue Unfallstelle bekannt war, wurden sowohl die Bielefelder als auch die Gütersloher Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte des Löschzuges Spexard auf der Richtungsfahrbahn Hannover an dem brennenden Auto vorbei fuhren, konnten die übrigen Einsatzkräfte entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn fahren.
Während der Bergungsarbeiten blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund zunächst knapp drei Stunden komplett gesperrt. Die Polizei leitete im Autobahnkreuz mit der A33 den Verkehr ab. Später konnten die Verkehrsteilnehmer über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei fahren. Der Verkehr staute sich zwischenzeitlich auf einer Länge von sechs Kilometern.
Der Ford Transit sowie den Anhänger des Lkw Mercedes stellte die Polizei sicher. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf rund 72.000 Euro.

 

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