Acht Direktkandidaten zugelassen
Bild: Neitemeier
Haben am Freitag die Vorschläge der Parteien zur Bundestagswahl intensiv geprüft: (v. l.) Dennis Selent (SPD), Helmut feldmann (CDU), Monika Paskarbies (CDU), Birgit Niemann-Hollatz (Grüne) und Sina Möller (FDP).
Bild: Neitemeier

Folgende Direktbewerber stehen am 22. September im Wahlkreis Gütersloh (ohne Werther und Schloß Holte-Stukenbrock) auf dem Stimmzettel: für die CDU der Steuerberater und Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus (Gütersloh), für die SPD der Versmolder Bürgermeister Thorsten Klute, für die FDP die Erzieherin Evelyn Dahlke (Rietberg), für die Grünen der Teamleiter Marco Mantovanelli (Gütersloh), für die Linken der Lehrer Ludger Klein-Ridder (Gütersloh), für die Piraten der Schüler Jonas Aust (Gütersloh), für Bündnis 21/RRP der Rentner beziehungsweise Groß- und Außenhandelskaufmann Rolf Wittkamp (Gütersloh) und für die Alternative für Deutschland der selbstständige Kaufmann Georg Rust (Versmold.

Kleine Mängel rechtzeitig beseitigt

Als Erste hätten die Linken ihre Unterlagen bei der Kreisverwaltung eingereicht, berichtete der stellvertretende Kreiswahlleiter Michael Hellweg, der die Sitzung des Ausschusses leitete. Der letzte Vorschlag sei von der Alternative für Deutschland (AFD) gekommen. Die Abgabefrist 15. Juli hätten alle Parteien eingehalten.

Die Wahlvorschläge von CDU, SPD und den Grünen waren einwandfrei. Bei der FDP, den Linken und den Piraten gab es kleinere Mängel, die allerdings rechtzeitig beseitigt werden konnten. Bündnis 21/RRP (die frühere Rentnerinnen- und Rentner-Partei) und die AFD mussten für ihre Kandidaten Unterstützungsunterschriften vorlegen – mindestens 200. Rolf Wittkamp brachte 209 gültige Unterschriften bei, Georg Rust 239.

Unterlagen geprüft

Mit Interesse nahmen die Mitglieder des Kreiswahlausschusses die Unterlagen der Parteien in Augenschein, ohne Mängel zu entdecken. Besonders der Aspekt, wie viele Parteimitglieder an den Versammlungen zur Aufstellung der Kandidaten teilgenommen hatten, fand Beachtung. Eine Beschränkung gebe es nicht, stellte Michael Hellweg auf Nachfrage fest. „Ab drei Personen ist das demokratische Verfahren gewahrt.“

CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke sind im Wahlkreis Gütersloh wie vor vier Jahren dabei. Die ÖDP hat diesmal keinen Vorschlag gemacht, ebenso tritt Axel Dörken als Einzelbewerber nicht mehr an. Auf der anderen Seite stehen Jonas Aust, Rolf Wittkamp und Georg Rust.

Die Stadt Werther gehört wie vor vier Jahren zum Wahlkreis Bielefeld. Die Bürger von Schloß Holte-Stukenbrock sind dem Bezirk Paderborn zugeordnet.

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