Adenauer erzielt 37494 Euro Nebeneinkünfte
4000 Euro weniger als 2013, insgesamt 37494 Euro, hat Landrat Sven-Georg Adenauer 2014 an Nebeneinkünften erzielt.

Bis auf 623 Euro darf Adenauer das Geld als steuerpflichtiges Einkommen behalten.  Möglicherweise muss der Landrat dem Kreis nur 23 Euro erstatten, weil der rechtliche Umgang mit der Vergütung für seine Mitgliedschaft (seit März) im Aufsichtsrat der RWE Vertrieb AG noch offen ist. Eventuell sind die dafür erhaltenen 600 Euro nicht abführungspflichtig. Der Vorlage zufolge sind die geringeren Einnahmen vor allem auf um 3000 Euro niedrigere Vergütungen für die Tätigkeiten im Bereich der Sparkassen zurückzuführen. Für die Gremienarbeit bei den Kreissparkassen Wiedenbrück (3020 Euro) und Halle (8850) flossen jeweils rund 1500 Euro weniger als 2013. Auch der Sparkassenverband Westfalen-Lippe überwies mit 7560 Euro rund 640 Euro weniger. Andererseits gab es für Tätigkeiten bei der Sparkasse Gütersloh 650 Euro mehr (2800 Euro). Insgesamt erzielte Adenauer in diesem Bereich 22 230 Euro nicht abführungspflichtige Einnahmen. Nicht verändert haben sich die Beträge für die Arbeiten im Aufsichtsrat von Regio IT (2700 Euro), im Kommunalbeirat der LBS (2700 Euro), im Beirat der Vereinigten Gas- und Wasserversorgung (1000 Euro) und im RWE-Regionalbeirat Nord (7400 Euro). Weil er aus dem Beirat von Eon Westfalen Weser ausgeschieden ist, fehlen die bisher geflossenen 1000 Euro. Insgesamt nimmt der Landrat 36 Nebentätigkeiten wahr. Für 12 davon erhält er eine Vergütung. Die Palette reicht von Aufsichtsräten bis zum Vorsitz im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Adenauer muss seine Nebentätigkeiten samt Vergütungen bis Ende März darlegen. Dabei geht er über seine Verpflichtung hinaus und macht die Daten übers Internet für jeden öffentlich. Viele Vergütungen müssen grundsätzlich nicht abgeführt werden. Bei den anzurechnenden gibt es einen Freibetrag von 6000 Euro, der um 623 Euro überschritten wurde.

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