Arbeiten an Autobahn 33 in vollem Gange
Bild: Bothe
Wo die Bielefelder Straße bei Steinhagen die A33-Trasse quert, wird derzeit an der Überführung gearbeitet. Hier wird der Beton für ein Widerlager – eine der Stützen, auf denen einmal die Fahrbahn ruht – in die Verschalung gegossen.
Bild: Bothe

Am Ortsrand von Steinhagen entsteht gerade eine von insgesamt 43 Brücken, die im Zuge des A33-Baus allein auf dem 14,3 Kilometer langen Teilstück zwischen dem Kreuz mit der A2 und Steinhagen errichtet werden. „Heute läuft alles reibungslos“, sagt Polier Thomas Renzsch zufrieden, während die Arbeiter Beton in die aus Spezialbrettern errichtete Verschalung füllen. „Es gibt auch andere Tage – Beton ist immer eine gefährliche Sache.“

Arbeit mit Beton ist gefährlich

Renzsch, der für eine Oldenburger Firma arbeitet, zählt auf, was alles schiefgehen kann: Beton wird nicht zügig genug nachgeliefert, so dass der bereits gegossene hart wird und sich nur noch schlecht mit dem frischen verbindet. Das kann dann nicht nur schlecht aussehen, sondern sogar statische Probleme bereiten. Bei großer Hitze härtet der Beton manchmal schon im Mischer, starker Wind wiederum trocknet die Oberfläche des gegossenen Baustoffs aus. Die Verschalung kann kaputtgehen. Und schließlich kann es durchaus zu gefährlichen Unfällen kommen. „Vor solchen Betonagen schläft man drei, vier Nächte nicht richtig vor Nervosität“, gibt Renzsch zu.

Kreuz A33/B61 muss bis Herbst 2012 fertig sein

Gebaut wird auch noch am künftigen Kreuz A33/B61 (Ostwestfalendamm). „Das muss bis zur Verkehrsfreigabe des Autobahnabschnitts ,Bielefelder Süden‘ im Herbst 2012 fertig sein“, verdeutlicht Andreas Meyer, Leiter der Niederlassung Bielefeld des Landesbetriebs Straßen.NRW.

Weitere Informationen und Bilder zu diesem Thema finden Sie in der „Glocke“-Ausgabe am 11. August.

SOCIAL BOOKMARKS