„Art quer“ will ersteigert werden
Bild: Pieper
Das Gewächshaus des Gütersloher Kiebietzhofs, Rhedaer Straße 216, wird eigens für die Ausstellung und Versteigerung „Art quer“ zum Kunstforum umgebaut.
Bild: Pieper

Dank eines eigens eingezogenen Holzbodens, eines auf Kunstgegenstände abgestimmten Raumklimas sowie eines neu installierten Beleuchtungs- und Hakensystems entlang der 170 Meter Wasserleitungen  können dort nun 202 Bilder, Zeichnungen, Assemblagen, Collagen und Skulpturen in einer Sonderschau gezeigt werden.  Die Vernissage ist am Freitag, 30. November, um 18 Uhr. Alle Exponate können am Sonntag, 9. Dezember, ab 15 Uhr auch ersteigert werden. Willkommen bei „Art quer“.

Die Exponate stammen aus jenen Kursen, an denen in den vergangenen Monaten 54 kreative Mitarbeiter des Wertkreises teilnahmen. Unterstützt und angeleitet von den Künstlern Christoph Winkler (Gütersloh), der mit den Behinderten Assemblagen erarbeitete, der Wertheraner Malerin Dorothea Wenzel und des Rietberger Bildhauers Angelo Monitillo, der aus Schrott Eisenskulpturen erschafft, entfalteten die Teilnehmer ihr schöpferisches und künstlerisches Potenzial.

Herausgekommen sind nicht nur verfremdete oder fragmentarische Abbilder des Alltäglichen, sondern auch faszinierende, sehr emotionale Bildwelten sowie Holz- und Metallplastiken, die eigenwilligen Gesetzmäßigkeiten folgen. Es ist eine andere, überaus interessante Art von Kunst.

Ausstellung „Art quer“

Vernissage: Freitag, 30. November, 18 Uhr. Öffnungszeiten: Sa. 1./8. Dezember, 8.30 bis 14 Uhr, So. 2. Dezember, 14 bis 16 Uhr, Do./Fr. 6./7. Dezember, 16 bis 19 Uhr.

Auktion „Art quer“

Vorbesichtigung: So. 9. Dezember, ab 13 Uhr Versteigerung: ab 15 Uhr (auch telefonische Gebote möglich)

Komplett erfasst sind die Exponate in einem Auktions-Katalog, der vorab im Kiebitzhof-Laden, in der Gütersloher Buchhandlung Markus und in der Kreissparkasse Wiedenbrück, Wasserstraße, für fünf Euro erhältlich sowie im Internet unter www.wertkreis-gt.de einsehbar ist.

Friedrich Wilhelm Schröder, Vorsitzender des Kreiskunstvereins, wird die Auktion leiten und – zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten – in schneller Reihenfolge Bilder und Skulpturen dem Meistbietenden zuschlagen. Die Einstiegspreise sind moderat. Geboten werden kann – nach vorheriger Registrierung – entweder vor Ort oder auch telefonisch in Fünf-Euro-Schritten (bis 100 Euro), darüber in Zehner-Sprüngen.

25 Prozent des erzielten Verkaufswerts einer Arbeit gehen an den jeweiligen Künstler. Der Rest des Erlöses soll dem seit 2009 bestehenden Wertkreis-Atelier „Kunst-Werk“ zugute kommen und für einen Extrakursus genutzt werden, in dem jetzt entdeckte Talente besonders gefördert werden sollen. Deshalb beteiligen sich Monitillo, Wenzel und Winkler auch mit eigenen Werken an der Versteigerung.

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