Austoben baut Aggressionen ab
Sind auch nachts gern sportlich aktiv: (v. l.) Till Borgmann, Alexander Czekalla, Valmir Vrankaj, Simon Jakobi, Anton Nickel und Sascha Jurkewitsch.

Seit Oktober bietet das Jugendcafé St. Ursula einmal im Monat an einem Freitag von 22 Uhr bis Mitternacht Sport für Jugendliche ab 16 Jahren an. Veranstaltungsort ist die Realschule. „Es könnten auch Senioren kommen“, sagt Übungsleiter Simon Jakobi. Das Alter spiele keine Rolle. Auch Frauen dürften sich gern unter die Aktiven mischen.

Bei dem breiten Angebot sei für alle etwas Passendes dabei. Gemeinsam mit Valmir Vrankaj – ebenfalls Übungsleiter und Lehramtsstudent – unterbreitet Simon Jakobi den Teilnehmern vielseitige Möglichkeiten. Dazu zählen Basketball, Fußball, Hockey, Krafttraining oder auch Geräteturnen. „Wir sind offen für alle Wünsche“, betont der Übungsleiter.

Die Teilnahme an den monatlichen Sportstunden ist kostenlos. Der gemeinnützige Verein Kriminalprävention Gütersloh finanziert die Aktion in Kooperation mit der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock, die die Sporthalle zur Verfügung stellt. Unterstützung gibt es außerdem vom Sportverein Schwarz-Weiß Sende, der sich für die Versicherung verantwortlich zeigt.

Der Kreis Gütersloh hilft bei Anschaffungen, und das Jugendcafé ist für die Organisation, Werbung und die Trainer zuständig. Ziel des Vereins Kriminalprävention Gütersloh ist es, Jugendlichen Perspektiven zu vermitteln und so Jugendstraftaten vorzubeugen. „Sport kann helfen, Aggressionen abzubauen“, weiß Simon Jakobi.

Eine Anmeldung zum Sport um Mitternacht ist nicht erforderlich. Lediglich Sportschuhe sind mitzubringen. Mittlerweile hat sich schon eine feste Gruppe gebildet, die jedes Mal dabei ist, um miteinander Sport zu treiben und Spaß zu haben. Im Internet werden auch die aktuellen Termine bekanntgegeben, Vorschläge gesammelt oder Fragen beantwortet. Von der Facebook-Seite Schloß Holte-Stukenbrock gelangt man direkt zur Gruppe: www.facebook.com/schlossholte.

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