Auszeichnung für Böckstiegel-Stiftung
In Berlin ausgezeichnet: (v.l.) David Riedel (Künstlerischer Leiter), Beate Balsliemke (Geschäftsführerin), Ursula Bolte(Vorstandsvorsitzende) und Frank Rosczyk (Registrar) haben die Anerkennung für die Böckstiegel-Stiftung entgegengenommen.

Seit 2011 werden im Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur beitragen und dem Gemeinwohl zugute kommen.  „Gewusst haben wir es bereits seit den Sommerferien“, sagte die Geschäftsführerin der Böckstiegel-Stiftung, Beate Balsliemke, auf Nachfrage der „Glocke“ zum Erfolg, „aber wir durften ja nichts nach außen dringen lassen.“ Die Freude im Team sei groß. „Die Auszeichnung ist eine tolle Motivation gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo wir im Architektenwettbewerb stehen und vor der Errichtung des Erweiterungsbaus“, sagte Balsliemke.

Verliehen wurden in Berlin neun Preise und acht Anerkennungen. Insgesamt standen 22 000 Euro für Preisgelder zur Verfügung. Die belobigten Projekte wurden mit je 500 Euro honoriert.

 Die Ministerin dankte den Preisträgern: „Mit Ihrem herausragenden bürgerschaftlichen und freiwilligen Engagement tragen Sie beispielhaft zur Stärkung der kulturellen Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts in ländlichen Regionen bei. Diese Erfolge wollen wir bekannt machen und zur Umsetzung weiterer Ideen ermutigen.“

Ob Museum, Theater oder Schwimmbad, historisches Instrument, traditionelles Handwerk oder altes Gemäuer, Sprachkursus, Musikunterricht oder Willkommenskultur für Alteingesessene und Neubürger: Unter dem Motto „Orte der Kultur und Begegnung – Ländliche Räume lebens- und liebenswert erhalten“ haben 2014 mehr als 600 Personen und innovative Projekte ihre Erfolgsgeschichten vorgestellt. Sie zeigen, wie die kulturelle Vielfalt und das Gemeinschaftsleben vor Ort lebendig erhalten, Kulturangebote mit neuen Ideen und Partnern auf tragfähige Füße gestellt oder neue Räume für Kultur geschaffen werden können.

Jury entscheidet bald

Eine dieser Erfolgsgeschichten ist die BöckstiegelK-Stiftung, die mit einem Anbau in Werther mehr Raum für Ausstellungen und museumspädagogische Angebote bieten möchte. „34 Modelle sind von Architekten inzwischen eingegangen“, berichtet Beate Balsliemke. Ende Oktober wird eine Jury ihre Entscheidung treffen, ehe das Kuratorium sein Votum abgibt. Eine Ausstellung der prämierten Modelle ist ab Dienstag, 4. November, im Gütersloher Kreishaus zu sehen und später auch in Werther. Der erste Spatenstich für den Museumsanbau ist für 2016 geplant.

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