Autofahrerin (20) stirbt bei Unfall

Bei einem Unfall ist nach Angaben der Polizei eine 20-Jährige in Werther gestorben.

Die 20-Jährige kam kurz vor der Kreisgrenze auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte gegen einen Baum und blieb im Straßengraben stehen, schildert die Polizei den Unfall in einer Mitteilung. Die junge Frau wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und geriet unter den Wagen. Sie verstarb an der Unfallstelle. Die Ermittlungen ergaben, dass sie zur Unfallzeit nicht angeschnallt gewesen war.

Die Enger Straße war im Bereich der Unfallstelle bis 6 Uhr gesperrt. Da aufgrund der polizeilichen Ermittlungen zunächst nicht völlig auszuschließen war, dass sich eine weitere Person im Fahrzeug befand, wurde der Bereich der Unfallstelle durch Feuerwehr und Polizei mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers sicherheitshalber abgesucht. Letztlich ergaben sich keine Anhaltspunkte, die auf einen weiteren Fahrzeuginsassen hindeuten würden, teilte die Polizei mit.

Verstärkte Radarkontrollen

Nach dem starken Anstieg der Verkehrstoten in diesem Jahr macht die Polizei in Nordrhein-Westfalen unterdessen gegen Raser mobil. Radarkontrollen wird es nicht mehr nur an Unfallschwerpunkten geben. Geblitzt werde jetzt überall im Stadtgebiet, kündigte Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Freitag in Köln an. „Wir müssen die Geschwindigkeit senken, denn sie entscheidet über Leben und Tod“, sagte der Minister. Von Januar bis Oktober kamen in Nordrhein-Westfalen 522 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Das ist ein Anstieg von über 13 Prozent im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr. Häufig war zu schnelles Fahren die Ursache.

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