B64n: Erklärung ans Land übergeben

So könnte die B64n laut Computeranimation an der Stelle Überführung Mielestraße aussehen.

Die Resolution wurde von verschiedenen Initiativen und Institutionen aus dem Münsterland und Ostwestfalen an den NRW-Verkehrsminister Michael Groschek überreicht.

„Ihnen ist ein möglichst breiter Konsens vor Ort wichtig. Den haben wir bei der B64n“, verwies Ingo Steinel, Sprecher der Unternehmerinitiative B64 Plus und Mitglied des Vorstandes des Vereins Pro B64n, auf die bestehenden, politischen Beschlüsse in der Region.

Die Bürgerinitiativen Pro Umgehungsstraßen Warendorf/Freckenhorst, Bürger für Beelen, Pro B64n Herzebrock-Clarholz, die Unternehmerinitiative B64 Plus, der DGB Münsterland und Ostwestfalen-Lippe, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern in Bielefeld und Münster, sowie die Westfalen-Initiative fordern, dass den drei Ortsumfahrungen für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz wieder Priorität eingeräumt wird. „Nur so kann neben der Ortsentlastungsfunktion für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz auch die Funktion als überregionale Verbindungsachse zwischen Münster und Bielefeld erreicht werden“, ließ Steinel keinen Zweifel an der gemeinsamen Zielsetzung aufkommen.

Daher müssten auch alle drei Ortsumgehungen vom Land für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet werden. Auch die vor etwa einem Jahr angehaltenen Planungen für die Ortsumgehungen in Beelen und Herzebrock-Clarholz müssten unverzüglich wieder freigegeben werden.

Die Unterzeichner der Resolution verwiesen auch auf die hohe Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsanbindung für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen.

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