Bemühungen um Jugendschutz verstärken
Polizei und Ordnungsämter wollen sich künftig noch stärker um den Jugendschutz kümmern.

Im Mittelpunkt des Gedankenaustauschs habe unter anderem die seit August vorigen Jahres geltende Regelung gestanden, wonach für Großveranstaltungen schriftliche Sicherheitskonzepte zu erstellen sind. Im Vorfeld der jüngsten Kirmes- und Karnevalsveranstaltungen hätten Veranstalter, Ordnungsbehörden, Polizei und weitere Beteiligte wie Feuerwehr und Sanitätsdienste, eng zusammengearbeitet.

Erfolgreiche Konzepte

Im Sinne der Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer seien dabei wichtige und sinnvolle Absprachen, beispielsweise zu den Wegen von Umzügen, getroffen worden, so die Polizei. Insgesamt seien die Konzepte erfolgreich gewesen, so die Polizei. Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) erklärte: „Es ist gut, dass alle im Kreis Gütersloh am Thema Sicherheit Beteiligten an einem Strang ziehen.“

Ein weiteres Thema der Konferenz waren Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen. Insbesondere der Missbrauch von Alkohol bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen habe im Mittelpunkt gestanden. Verabredet wurde, dass alle Beteiligten ihre Anstrengungen im Jugendschutz noch weiter verstärken wollen. Außer gemeinsamen Kontrollen von Polizei und Ordnungsbehörden sind der Mitteilung zufolge auch Überlegungen diskutiert worden, den Jugendschutz bereits im Vorfeld von Veranstaltungen durch entsprechende Auflagen und Hinweise an die Veranstalter zu verbessern.

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