Bequem per E-Bike zur Emsquelle
Räder übergeben: (v. l.) Manfred Rickhoff (RWE), Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, Sandra Langer und Imke Heidotting (Stadtmarketing).

Manfred Rickhoff vom Stromerzeuger RWE übergab sie und eine E-Bike-Ladestation am Montagvormittag in der Ems-Erlebniswelt an Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (CDU). „Die Räder sollen der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen“, sagte das Stadtoberhaupt und schwang sich zur Testfahrt in den Sattel.

„Auf Stufe vier wird man ganz schön schnell“, stellte er nach einer kurzen Rundfahrt fest. Und: „Das ist wirklich eine tolle Sache.“

Ganz von allein fährt so ein E-Bike – auch bekannt unter dem Namen Pedelec (Pedal Electric Cycle) allerdings nicht. Die Schloß Holte-Stukenbrocker Räder sind Tiefeinsteiger und deshalb auch für Senioren gut geeignet.

25 Kilogramm bringt das Rad samt Elektromotor und Akku auf die Waage. 75 Kilometer beträgt die Reichweite. Danach dauert das Aufladen sechs Stunden. „Man kann den Akku auch zwischendurch aufladen“, riet RWE-Kommunalbetreuer Manfred Rickhoff. Die Räder sollen künftig den Ems-Erlebniswelt-Besuchern zur Verfügung stehen.

„Zunächst werden wir für das Ausleihen keine Gebühren erheben“, sagte Imke Heidotting vom Schloß Holte-Stukenbrocker Stadtmarketing. Nur ein gültiger Personalausweis sei nötig.

Die RWE verfolgt ehrgeizige Ziele: Bis 2012 sollen rund 2,2 Millionen Räder mit Elektromotor in Europa unterwegs sein und den Verkehr sauberer und leiser machen. Bereits 2010 hatte die RWE die Kampagne „E-Bikes on Tour“ gestartet. Jetzt hat das Unternehmen die Aktion auf ausgewählte Kommunen ausgeweitet.

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr war sofort begeistert, als Manfred Rickhoff ihn kontaktierte. Die neuen E-Bikes decken jetzt den Radservice an der Ems-Erlebniswelt ab. Besucher, denen die knapp zwei Kilometer zur Emsquelle zu weit sind, können diese nun bequem erreichen.

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