Beste Stimmung beim Sommerfest des Kreises
Bild: Neitemeier
Applaus für das Kreissommerfest 2016: Mehr als 400 Gäste fühlten sich am Freitagabend im Park auf dem Reckenberg in Wiedenbrück sichtlich wohl.
Bild: Neitemeier

So Verls Bürgermeister Michaels Esken, der gut gelaunt viele starke Seiten seiner Stadt präsentierte. Und  Gut 400 Gäste genossen beim Kreissommerfest beste Unterhaltung, nette Begegnungen, anregende Gespräche und leckeres Essen.
Amtierende und frühere Bürgermeister, Kreistagsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter, Vertreter von Parteien, Vereinen, Verbänden und der Wirtschaft sowie zahlreiche Bürger gaben sich im Park vor dem gelungen illuminierten historischen Amtsgebäude ein Stelldichein. Seit 1990 gibt es das Kreissommerfest, inzwischen zum 21. Mal. Zunächst jährlich, zwischen 2006 und 2014 alle zwei Jahre und nunmehr wieder jährlich kommen Menschen, die das Leben im Kreis auf vielfältig mitgestalten, zusammen.

Dass das Fest unter freiem Himmel auf dem Reckenberg der Schlecht-Wetter-Variante im Kreishaus Gütersloh vorzuziehen ist, zeigte sich am Freitag erneut. Der gastgebende Landrat Sven-Georg Adenauer freute sich bei der Begrüßung über die vielen, zumeist selbstzahlenden Gäste. „Sie alle leisten einen Beitrag dazu, dass der Kreis Gütersloh auf vielfache Weise eine Spitzenposition einnimmt. Wir greifen hier gemeinsam ins Rad und drehen in die gleiche Richtung“, so der Landrat. Besonders hob er hervor, dass die Kommunen viele in der Flüchtlingshilfe engagierte Ehrenamtliche mit zum Sommerfest gebracht hätten.

Bei der Begrüßung hatte Adenauer Verls Bürgermeister Michael Esken an seiner Seite. Nach 21 Jahren Pause fungierte die Ölbachstadt als Mitgestalter des Kreissommerfests. „Da liegt ein Kitzeln in der Luft, wenn wir etwas zusammen machen. Aber das klappt hervorragend“, versicherte Adenauer augenzwinkernd und mit Blick auf manches Scharmützel in der Vergangenheit zwischen dem Kreis und Verl.

Esken widersprach dem nicht, sondern stellte seine Stadt als eine „sparsame Kommune vor, der es deswegen so gut geht und die deswegen auch eine hohe Kreisumlage“ zahlt. Alles „echt made in Verl“, versprach der Bürgermeister mit Blick auf den weiteren Verlauf des Abends, den er gekonnt moderierte und geschickt mit Kurzinterviews verschiedener Akteure garnierte.

Was die Ölbachkommune zu bieten hat, hatten sich die Festgäste gleich schon beim Eintritt in den Park auf der Zunge zergehen lassen können: Appetitanreger aus der Küche des Droste-Hauses und leckere Tröpfchen aus Schroeders Likör-Manufaktur. Bemerkenswert, dass die kleinen Fläschchen mit dem berühmten Boonekamp sogar 2016er Kreissommerfest-Etiketten trugen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Güterlsoh in der „Glocke“ vom 4. Juli.

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