Bielefelder erleidet schwere Verbrennungen
Völlig zerstört ist der Wagen, der am Sonntagabend auf einem Bielefelder Parkplatz explodierte.

Er wurde vom Notarzt versorgt und anschließend per Rettungswagen in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht. Noch in der Nacht musste er in eine Dortmunder Spezialklinik verlegt werden.

Augenscheinlich hatte der Bielefelder in dem Caravan, der auf dem Parkplatz eines Sportplatzes an der Bergstraße in Hoberge-Uerentrup abgestellt war, eine Propangasflasche transportiert. Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Palsbröker vermutet, dass die Flasche undicht war und das Gas ausströmte. „Als der Fahrer dann sein Fahrzeug öffnete, um einzusteigen, hat sich offenbar ein Zündfunke gebildet, der die Flasche explodieren ließ“, beschreibt Palsbröker den wahrscheinlichen Ablauf. Denn alle Türen außer der Fahrertür wurden durch die Explosion stark verzogen, so der Einsatzleiter weiter und fügt an: „Hätte der Mann in dem Auto gesessen, hätte er die Explosion wohl nicht überlebt.“

Um 19.34 wurde die Feuerwehr alarmiert und war bereits wenige Minuten später vor Ort. Zusätzlich zu den Kräften der Berufsfeuerwehr waren auch die Löschabteilungen Großdornberg und Hoberge-Uerentrup ausgerückt, so dass knapp 40 Feuerwehrleute das brennende Auto löschten. Auch angrenzende Bäume waren durch die Hitzeentwicklung in Brand geraten und mussten ebenfalls abgelöscht werden.

SOCIAL BOOKMARKS