Bruderschaftstag in der Ostwestfalenhalle
Bild: Bitter
Bruderschaftstag in der Ostwestfalenhalle: (v.l.) Festredner Klaus Hörsting, Wolfgang Schubert (St.-Georg-Dreiländerck Sürenheide), Wolfgang Schubert, Helmut Kosfeld, Bezirkspräses Rüdiger Rasche, Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann und sein Stellvertreter Mario Kleinemeier.
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Das gelte entweder für ihre Förderung des Schießsports und/oder für die Pflege des Brauchtums.“

Vor der beeindruckenden Kulisse von fast 800 Schützen aus 19 Bruderschaften des Bezirks Wiedenbrück im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften erklärte der Festredner: „Das Verhältnis der Schützenvereine zu ihren Gemeinden ist in der Regel eine Erfolgsgeschichte.“

„Die Schützenvereine müssen danach trachten, für Jugendliche so attraktiv wie möglich zu bleiben. Sonst wird nicht mehr das Schützenfest, sondern der Seniorenkaffee die bevozugte Versammlungsart sein.“

Klaus Hörsting, Verls früherer Bürgermeister

Verls stellvertretender Bürgermeister Josef Lakämper bestätigte das in der Ostwestfalenhalle Kaunitz: „Alle großen Veranstaltungen der Schützen hat unsere Stadt mitgestaltet. Das wird auch für das Bundesköniginnentreffen 2012 gelten.“

Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann (Schützengilde, Verl) dankte Brudermeister Helmut Kosfeld (St. Georg-Dreiländereck, Verl-Sürenheide) für die Organisation der Großveranstaltung. Sie wurde musikalisch gestaltet vom Ostwestfalen Blasorchester mit Dirigent Dietmar Kay und dem Männerchor „Liedertafel“ Verl unter Leitung von Markus Koch. Das geistliche Wort zur Besinnung sprach Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche, Seelsorger im Pastoralverbund Reckenberg. Zu den Gästen in Verl zählten diesmal der Justitiar des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Köln, Oberst Herman-Josef Pierenkemper (St. Sebastian-Bürgerschützenverein Wiedenbrück), die stellvertretende Landrätin Dr. Christine Disselkamp (CDU), die Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner (SPD) und Ralph Brinkhaus (CDU) sowie das Bezirkskönigspaar Friedhelm Brüggemann und Heike Hartkämper vom Spexarder St.-Hubertus-Schützenverein.

Spenden für die Lebenshilfe und den „Bunten Kreis“

Die Hutsammlung auf dem 52. Bruderschaftstag des Bezirksverbands Wiedenbrück im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften kommt je zur Hälfte dem Verein Lebenshilfe für die Frühförderung und dem „Bunten Kreis“ zugute, der sich um die Eltern schwerstkranker Kinder und Jugendlicher kümmert.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der Gütersloher Ausgabe vom 22. März.

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