DRK-Neubau in Gütersloh kommt gut voran
Bild: Neitemeier
Auch bei Dauerregen gingen gestern die Arbeiten am Neubau des Roten Kreuzes an der Kaiserstraße in Gütersloh weiter. Sechs Wochen nach dem ersten Spatenstich sind die Konturen des Komplexes bereits deutlich erkennbar. Orts- und Kreisverband investieren rund 2,8 Millionen Euro.
Bild: Neitemeier

Die Konturen und Räume des Erdgeschosses samt Fahrstuhlschacht sind bereits deutlich sichtbar. Die Vorbereitungen zum Gießen der ersten Decke am morgigen Freitag in dem künftig zweigeschossigen Bereich laufen. Auf der einen Seite der Baustelle setzten Mitarbeiter der Gütersloher Bauunternehmung Klußmeier am Mittwoch mit Hilfe eines kleinen Krans in Lego-Manier weiter große Kalksandsteine für Innenwände aufeinander und verklebten sie. „Mörtel ist heute nicht mehr im Spiel“, merkte einer der Arbeiter mit einem Augenzwinkern an.

Arbeiten liegen im Zeitplan

Derweil waren an anderer Stelle Experten von Elektro Schröder dabei, Leerrohre auf den Deckenplatten zu verlegen, in die später Kabel und Datenleitungen zur Versorgung der einzelnen Räume unter anderem mit Strom gezogen werden. „Wir sind gut vorangekommen und liegen im Zeitplan“, sagt Geschäftsführer Björn Klußmeier. Spielt das Wetter mit und gibt es keine unvorhergesehenen Probleme, dann soll der Rohbau Ende des Jahres fertig sein. Konkret nutzen können werden die ersten DRK-Mitarbeiter den Neubau Mitte nächsten Jahres.

Dass das Projekt nach den Plänen des Gütersloher Architekturbüros Thomas Heye wie vorgesehen Fortschritte macht, bestätigten der „Glocke“ auch Günter Göpfert, der hauptamtliche Vorstand des DRK-Kreisverbands, und Dr. Dirk von Lojewski als Gütersloher Ortsvereinsvorsitzender. Beide Organisationen investieren insgesamt 2,8 Millionen Euro in das neue DRK-Zentrum in der Kreisstadt.

Orts- und Kreisverband ziehen an einem Strang

Nach drei Jahren Vorbereitungs- und Planungszeit war am 2. September der erste Spatenstich für das Gebäude erfolgt, nachdem zuvor eine Fahrzeug- und frühere Lagerhalle eines Getränkehandels abgerissen worden war. Der Abbruchbagger rückt im kommenden Jahr noch einmal an. Wenn die Verwaltungskräfte in den Neubau umgezogen sind, wird ihr bisheriges, angrenzendes Domizil abgerissen. Dort entsteht dann eine neue Fahrzeughalle.

Der derzeit im Bau befindliche L-förmige Komplex ist außer für die Verwaltungen von Orts- und Kreisverband auch für Fortbildungen, Begegnungen, Veranstaltungen und den ambulanten Pflegedienst gedacht. Außerdem entstehen vier barrierefreie Mietwohnungen für Senioren. Die Nutzfläche insgesamt beträgt 1700 Quadratmeter.

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