DRK muss wirtschaftlich zulegen
Das neugewählte DRK-Kreispräsidium.

Neu sind im höchsten Entscheidungsgremium: zweite Vizepräsidentin Diplom-Psychologin Ursula Engelkind (Versmold), Schatzmeister Dennis Schwoch (Halle), Justitiar Stephan Tydecks (in Rathaus Rietberg zuständig für Rechtsangelegenheiten) und Jugendrotkreuzleiter Benjamin Hillemeyer (Varensell). Wieder gewählt wurden als stimmberechtigte Präsidiumsmitglieder: erster Vizepräsident Rechtsanwalt und Notar Reinhard Koch (Wiedenbrück), Kreisverbandsarzt Dr. Thomas Titgemeyer (Mastholte) Kreisrotkreuzleiterin Ronja Flachmeyer genannt Koch (Lage), Kreisrotkreuzleiter Rainer Frenz (Gütersloh) und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Johannes Bitter (Gütersloh).

11 148 Fördermitglieder unterstützen

Während der Kreisversammlung in der DRK-Seniorenbegegnungsstätte Versmold verliefen alle Wahlen einmütig. Die zwölf Ortsvereine im Kreis werden von 11 148 Fördermitgliedern unterstützt. Einschließlich geringfügig Beschäftigter und Zivildienstleistender waren 2010 genau 301 Frauen und Männer hauptamtlich tätig. Zu den Einrichtungen zählen das DRK-Pflegeheim Haus Ravensberg in Borgholzhausen, 14 Tageseinrichtungen für Kinder, neun Seniorentagesstätten und zehn Seniorenclubs sowie der Suchdienst und die Familienzusammenführung mit 26 Mitarbeitern.

Konsequenzen aus Bilanzverlust

Nicht zufrieden zeigte sich der hauptamtliche Vorstand Günter Göpfert mit dem gesunkenen Jahresbeitragsaufkommen von 417 799 Euro bei konstanter Mitgliederzahl. Rückläufige Tendenzen sind auch erkennbar bei der Haus- und Straßen- sowie der Firmensammlung. Insgesamt kamen noch 26 920 Euro zusammen. Mit Blick auf Wirtschaftlichkeit, Qualität und Personalsicherheit wurde die mit dem DRK vertraute Unternehmensberatung Rosenbaum und Nagy mit der Analyse und Strategie beauftragt.

Präsident Heinz-Hermann Vollmer meldete einen Bilanzverlust von 21 000 Euro bei noch liquiden Mitteln von 568 000 Euro. Vollmer forderte: „Wenn wir unsere Leistung gewährleisten wollen, müssen wir unseren wirtschaftlichen Ertrag steigern und enger zusammenrücken, um den Idealverein zu stützen.“ Vollmer hält eine Erhöhung des Beitrags- und Spendenaufkommens für ebenso wichtig wie den Ausbau des Hausnotrufs.

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