Dach wird fit für den Winter gemacht
Die Dachsanierung des Böckstiegel-Hauses erläuterten (v. l.) die beiden Architekten Gerhard Rabsch und Ralf Tegtmeier, Susanne Bornemann (leitende Mitarbeiterin des Böckstiegel-Hauses), Martina Grote (Geschäftsführerin der NRW-Stiftung), Thomas Kuhlbusch (Geschäftsführer der Böckstiegel-Stiftung) sowie Dachdeckermeister Jens Alisch und sein Mitarbeiter Axel Pegel.

Zugleich werden notwendige Wärmeschutzmaßnahmen durchgeführt, um die Gefahr von Tauwasserbildung zu bannen und die klimatischen Bedingungen innerhalb des Hauses zu verbessern. Das teilte die Kreisverwaltung Gütersloh jetzt mit. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 22. August von Dachdeckermeister Jens Alisch aus Werther durchgeführt. In dieser Zeit bleibt das Böckstiegel-Haus für Besucher geschlossen.

Nur durch die Förderung der NRW-Stiftung in Höhe von voraussichtlich 25 000 Euro und die Förderung des Kreises Gütersloh in Höhe von 21 400 Euro sei die Böckstiegel-Stiftung in der Lage die Gesamtkosten zu schultern, heißt es in der Pressemitteilung. Der Stiftungsführer Thomas Kuhlbusch sei froh über die Unterstützung.

„Die finanziellen Spielräume der Böckstiegel-Stiftung sind sehr eng“, erläuterte Thomas Kuhlbusch. Das Stiftungskapital sei nicht so hoch bemessen, dass grundlegende Sanierungen aus den Erträgen des Stiftungskapitals finanziert werden könnten. „Zumal diese aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus eher niedrig sind. Bei der Unterhaltung eines so alten, denkmalgeschützten Hauses wie dem Böckstiegel-Haus ist man nie vor teuren Überraschungen gefeit“, erklärte Kuhlbusch weiter.

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