Detmold segnet fünfte Eingangsklasse ab
Arbeitsintensive Tage: Kerstin Steinmeier (links) und Christel Kuch erläuterten Zahlen und Fakten zur neuen Gesamtschule.

Es bleibt sogar noch Platz für sieben Nachzügler. Die kommissarische Schulleiterin Christel Kuch und die zuständige Fachbereichsleiterin, Kerstin Steinmeier, präsentierten am Montag detaillierte Zahlen zum Anmeldeverfahren präsentiert. Außerdem erläuterten sie, wie es mit der Gesamtschule nun organisatorisch weitergeht.

Demnach werden vier Klassen mit jeweils 27 Kindern gebildet. Die fünfte Klasse als Mehrklasse darf bis zu 30 Mädchen und Jungen aufnehmen. Von den insgesamt 130 Anmeldungen kommen 113 aus der Stadt. Es sind 66 Jungen und 64 Mädchen. Christel Kuch: „Das ist ein sehr gutes Verhältnis.“ Die kommissarische Leiterin wird sich demnächst um die Stelle der Schulleitung bewerben.

Die Gesamtschule werde mit zehn Lehrern beginnen, erläuterte Christel Kuch. Auch diese Stellen werden im April ausgeschrieben und besetzt. Zu den zehn Lehrern kommen Sonderpädagogen, da die neue Schule acht Kinder mit Sonderförderungsbedarf aufnehmen wird. Die Genehmigung der Mehrklasse war keine Selbstverständlichkeit.

Die Nachbarn Verl, Oerlinghausen und Augustdorf mussten zustimmen und haben das gemacht. Schließlich resultiert die Mehrklasse daraus, dass 17 Kinder aus der Nachbarschaft angemeldet wurden. Die Gesamtschule wird in einem Gebäudekomplex der Lisa-Tetzner-Schule beginnen. Sie wird dort zudem ein eigenes Lehrerzimmer und Sekretariat bekommen.

Die Klassenräume werden von der Stadt hergerichtet. Eventuell werden Umbauten vorgenommen, wozu ein neuer Toilettentrakt gehört. Details wird die Stadt schon in den kommenden Tagen mit dem Gütersloher Architekten Heinrich Voßhans besprechen. Damit die Startphase klappt, plant Christel Kuch kurz vor den Sommerferien einen Kennenlern-Nachmittag. Dabei haben alle Neulinge Gelegenheit, sich zu beschnuppern.

Auch die Klassenlehrer werden bereits dabei sein. Entwicklungsbedarf besteht bei der Mischung der angemeldeten Schüler. So hätte Christel Kuch gern einige Schüler mehr mit Gymnasialempfehlung gehabt. Als wünschenswert gilt ein Drittel. Dieses Manko sei aber typisch für Gesamtschulen in Startphasen, erläuterte Christel Kuch.

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