Dominik Fockel siegt beim Poetry-Slam
Wortakrobaten im Evangelischen Jugendhaus: (sitzend v. l.) Sieger Dominik Fockel, Maik Dück, Demokrat Ramadani, Katja Etzel, Anna-Lena Hieronymus, (stehend v. l.) Moderator Kristoffer Fillies und Sonja Mursch.

Das Publikum durfte sich über eine bunte Themenvielfalt der Hobby-Poeten freuen. Durch das Programm führte Moderator Kristoffer Fillies. Sonja Mursch vom Jugendhaus begrüßte die Besucher in Gedichtform.

Den Auftakt machte der 18-jährige Maik Dück vom Gymnasium Schloß Holte-Stukenbrock. Er nahm das Unterhaltungsprogramm des Fernsehens gehörig auf die Schippe. Heilpädagogin Anna-Lena Hieronymus kam anschließend in Person von „Frau B-Punkt“ als eine über alles meckernde Nachbarin daher.

Der dritte Teilnehmer war Dominik Fockel, ebenfalls 18-jähriger Schüler des Gymnasiums. Er trat mit seinem Beitrag „House, nein danke. Ich höre lieber echte Musik“ ans Mikrofon. Seine Geschichte handelte von Facebook-Freunden, langweiliger Mode, Diskotheken mit überhöhten Preisen und schlechter Musik. „Ich bin jetzt nicht witzig“, sagte der vierte Slammer Demokrat Ramadani mit ernster Miene. Der 22-jährige Student hatte seinen Vortrag vom Anti-Rassismus-Tag mit dem Titel „Ich habe einen Traum“ mitgebracht.

Gymnasiallehrerin Katja Etzel, die dem Jugendhaus bei der Organisation des ersten Poetry-Slams mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatte, machte selbst auch mit. Sie begeisterte mit einer „Käse-Revolution“, in der es um die Charaktereigenschaften von Käsekäufern ging. Der Sieger wurde anschließend vom Publikum ermittelt.

Dominik Fockel gewann knapp vor Demokrat Ramadani. Platz drei belegte Katja Etzel. Alle Teilnehmer durften sich über Preise freuen. Zum Abschluss erinnerte Sonja Mursch mit der „Made“ an einen alten Slammer-Superstar, der schon in den 50er-Jahren von sich reden machte: Heinz Erhardt.

SOCIAL BOOKMARKS