Drei Menschen kommen bei Unfall ums Leben
Bild: Eickhoff
Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr konnten nur noch den Tod der Insassen der beiden Fahrzeuge feststellen. Die Autos waren auf der Panzerringstraße in Stukenbrock kollidiert.
Bild: Eickhoff

Gegen 17.40 Uhr geriet der 24-Jährige Fahrer eines Audi A6 aus Hövelhof vermutlich aufgrund sehr hoher Geschwindigkeit in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn, der Wagen drehte sich und ein entgegenkommender Audifahrer (50) hatte augenscheinlich nicht einmal die Chance zu reagieren. Drei Menschen waren sofort tot.

„Als die ersten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, wurde ihnen gleich gesagt, dass die drei Beteiligten verstorben sind“, berichtete der stellvertretende Feuerwehrchef Bruno Wulf als Einsatzleiter im Gespräch. Neben der heimischen Wehr war auch der Löschzug Hövelhof alarmiert worden, die Kräfte mussten aber nicht mehr eingreifen. Der ebenfalls aus Hövelhof herbeigeeilte Notarzt begleitete die spätere Bergung der Opfer.

Alle drei Männer waren durch den heftigen Zusammenprall massiv in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, der A6 des mutmaßlichen Unfallverursachers hatte sich die die Wucht des Zusammenpralls sogar noch überschlagen. Radfahrer, die ebenfalls auf der Panzerringstraße unterwegs waren, und später den Notruf absetzten, berichteten später den Polizeibeamten, der Fahrer des A6 sei mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Sie wurden anschließend noch von Feuerwehr-Seelsorger Wolfgang Bender betreut.

Aufgrund der ersten Erkenntnisse war der Hövelhofer mit einem Beifahrer aus Richtung Augustdorf kommend in Richtung Hövelhof unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kurz vor der Einmündung Sennerstraße verlor der Fahrer offenbar die Gewalt über die Limousine, die nach links schleuderte. Dem plötzlich auftauchenden Hindernis konnte der Fahrer des A3 nicht mehr ausweichen, offenbar geschah alles sehr schnell. Der A6 schleuderte mit der Beifahrerseite in den A3 und kippte auf das Dach, der A3 wurde offenbar sogar noch einige Meter zurückgeschoben, ehe die Fahrzeuge völlig zerstört liegen blieben.

Von der Kreisleitstelle in Gütersloh wurden die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock alarmiert, ferner der Notarzt aus Hövelhof und Rettungswagen aus Schloß Holte-Stukenbrock, Augustdorf und Hövelhof. Polizeibeamte aus Schloß Holte-Stukenbrock und Rheda-Wiedenbrück eilten ebenso zur Unfallstelle wie später auch der Leiter des Verkehrskommissariates. Im Auftrag der Bielefelder Staatsanwaltschaft machte sich ferner eine sachverständiger für Unfallanalytik ein Bild des Geschehens. Die Straße wurde im Bereich der Unfallstelle bis in die Abendstunden komplett gesperrt.

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