Drei Unfälle mit vier Toten auf der A2
Bild: Eickhoff
Unter einen Tanklastwagen gerast war am frühen Freitagmorgen ein Sportwagen. Der Fahrer hatte keine Überlebenschance, er verbrannte in seinem Chevrolet.
Bild: Eickhoff

0.30 Uhr - Unfall A2 Raststätte Gütersloh-Nord

Der junge Mann rast in Fahrtrichtung Dortmund an der Tankstelle Gütersloh-Nord mit seinem Chevrolet Camaro in einen abgestellten Flüssiggas-Anhänger. Das Fahrzeug fängt nach Zeugenaussagen sofort Feuer, der 23-Jährige verbrennt in dem Sportwagen. Bis zum späten Vormittag herrscht an der Unfallstelle Explosionsgefahr, weil sich das restliche Gas aus dem Tankanhänger hätte entzünden können. Die Bergung des ausgebrannten Sportwagens durch einen Kran und des Anhängers sind laut Polizei mittlerweile abgeschlossen, seit 12.30 Uhr fließt der Verkehr wieder. Die Einschränkungen lösten am Morgen vor allem im Bereich Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück einige Probleme im Verkehrsfluss aus.

8.15 Uhr - Unfall A2 zwischen Kreuz Bielefeld und Gütersloh

Ein Feinkost-Lastwagen aus Hamburg kollidiert nach ersten Erkenntnissen der Polizei mit einem vor ihm Schritttempo fahrenden Sattelschlepper, kommt von der Fahrbahn ab und gerät in die Leitplanke. Der 50 Jahre Fahrer verstirbt nach der Bergung durch die Feuerwehr noch an der Unfallstelle, laut Polizei an den Folgen eines kurz zuvor erlittenen Herzinfarkts. Auch in diesem Streckenabschnitt zwischen dem Kreuz Bielefeld und der Anschlussstelle Gütersloh kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Derzeit ist die Fahrbahn in Richtung Dortmund einspurig freigegeben.

10.00 Uhr - Unfall A2 zwischen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück

Ein mit vier Personen besetztes Auto aus Duisburg gerät zwischen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück in Fahrtrichtung Hannover unter einen Lastwagen - der VW Golf rast ungebremst in ein Stauende. Im vorderen Teil sterben der Fahrer (37) und seine Frau (35) noch an der Unfallstelle, die beiden Kinder (10 und 14 Jahre alt) des Ehepaares auf den Rücksitzen werden nur leicht verletzt. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet.

Alle Unfallaufnahmen und Ermittlungen dauern an. Zu den Unfallursachen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Betonwand soll Parken im Einfahrtbereich verhindern

Immer wieder stehen im Einfahrtsbereich zur Tankstelle Gütersloh-Nord Lastwagen und Anhänger. Um das verkehrsgefährdende Parken zu verhindern, wird der Landesbetrieb Straßen. NRW ab Montag (19. Oktober) dort eine Betonschutzwand am Fahrbahnrand errichten. „Dadurch stehen dem Verkehr nur zwei eingeengte Fahrstreifen in Richtung Oberhausen zur Verfügung“, teilte ein Straßen.NRW-Sprecher mit. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober dauern. Straßen.NRW investiert 30.000 Euro aus Bundesmitteln.

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