Ein Weltrekord auf Messers Schneide
Wollen einen neuen Weltrekord im Messerwerfen aufstellen: Ramona und Patrick Brumbach wollen ins Guinness-Buch der Rekorde.

„Ich werfe die meisten Messer der Welt rückwärts stehend in einer Minute – beidhändig.“ Am Mittwoch, 17. August, ab 11 Uhr in der Westernstadt im Safaripark wird es spannend. Auf der Bühne der Westernstadt im Freizeitbereich des Safariparks, da, wo er täglich in der Show das Publikum begeistert, tritt Patrick Brumbach an. Die Redaktion des „Guinness-Buchs der Rekorde“ hat akzeptiert. Die Vorgabe: Mindestens 40 Messer müssen nach einer Minute im Brett stecken. Nicht irgendwie und irgendwo, sondern rund um Ramona, Patricks Frau.

(Nerven)starke Partnerin

Seit acht Jahren steht sie am Brett, wenn ihr Mann wirft. Lächelnd und absolut regungslos. Angst? „Nein, getroffen hat er mich noch nie“, sagt Ramona und schüttelt den Kopf. Und wenn’s mal Krach gibt? „Dann werfe ich die Messer“, lacht die hübsche junge Frau. Eine (nerven)starke Partnerin. Und das war auch Patrick Brumbachs Mama schon. Sie nämlich stellte sich ans Brett, als der König der Messerwerfer noch ein kleiner Prinz war. „Meine Mutter war es auch, die mich dann korrigiert hat, während die Messer flogen.“ Das große Vorbild aber war immer Vater Fritz Brumbach. „Er war einfach erstklassig als Messerwerfer und hat so viel erreicht – eigentlich alles, außer eben einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde“, sagt Patrick. Heute können die Eltern Brumbach stolz sein auf ihren Sohn. Er ist der einzige Messerwerfer der Welt, der mit beiden Händen werfen kann. 2006 stellte Patrick Brumbach seinen ersten Weltrekord auf, in der „Oliver-Geißen-Show“: „die meisten Messer innerhalb einer Minute vorwärts und beidhändig“. 96 Messer blieben stecken. Zwei Jahre später stellte er den eigenen Rekord ein: 99 Treffer.

Beim Zirkusfestival in Monte Carlo

Beim nächsten Rekord stand Ramona ausnahmsweise nicht am Brett: Patrick warf auf Luftballons, aus 15 Metern Entfernung – 2009 war das in Peking. Er traf die meisten Ziele aus großer Distanz in einer Minute. Dass der Ausnahmeartist und Rekordhalter nicht nur in Asien und Europa das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss, versteht sich fast von selbst. Bis in die USA hat er es geschafft – bis zum Cesars Palace in Las Vegas. Und auch beim Zirkusfestival in Monte Carlo war er dabei – darauf ist Patrick besonders stolz.

Mehr zu den Vorbereitungen erfahren Sie in der Montagsausgabe.

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