Engagierte Metaller ausgezeichnet
Bild: Darhoven
Für 60 Jahre Treue zur Industriegewerkschaft Metall sind am Sonntag in Rietberg diese Jubilare ausgezeichnet worden.
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 452 Metaller waren ins Gasthaus Kreutzheide eingeladen, mehr als 300 kamen. „Für ihre langjährige Treue zur Gewerkschaft ehren wir heute die Kollegen, die im Laufe ihres gewerkschaftlichen Lebens vieles erlebt haben und auch erleben mussten“, sagte die Erste Bevollmächtigte Beate Kautzmann.

Sehr viele Jahre Mitglied einer Gewerkschaft zu sein, sei leider nicht für alle selbstverständlich, sagte sie. Kautzmann dankte den zu Ehrenden, dass sie trotz Höhen und Tiefen an der Mitgliedschaft festgehalten hätten. „Es hat sich gelohnt, denn jeder von euch hat mit für bessere Lebensbedingungen und für mehr Respekt gegenüber den Arbeitenden gekämpft.

Fusion war ein wichtiger Schritt

Anerkennende Worte gab es auch vom SPD-Bundestagsabgeordneten und früheren Bevollmächtigten Klaus Brandner. Für ihn sei es die 39 Jubilarehrung, die er begleite. Aber: „Es ist meine erste Ehrung nach der Fusion der Verwaltungsstellen Gütersloh und Oelde, die ein sehr wichtiger Schritt gewesen ist, um der Organisation ein noch stärkeres Gewicht zu geben.“ Brandner überreichte den Jubilaren für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre Treue kleine Präsente und Urkunden. „Ihr habt nicht nur vorbildlichen Arbeit geleistet, sondern auch gezeigt, dass man durch Gemeinschaft noch erfolgreicher Gewerkschaftsarbeit leisten kann. Jeder hat der IG Metall Gesicht und Stimme verliehen.“

Soziale Gerechtigkeit bleibt das Ziel

Als Laudatorin erklärte Astrid Bartols, die Vorsitzende der Region Ostwestfalen-Lippe des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), dass der DGB und seine Gewerkschaften stets dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet gewesen seien und das auch weiter gelte. Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft sei als Instrument der Unterstützung in Zeiten von Veränderung sehr wichtig, sie sei zugleich auch eine Lebensphilosophie und eine demokratisches Mittel zur steten Verbesserung der Lebens- und Arbeitsumstände eines jeden Einzelnen.

Die Namen einiger Jubilare lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 24. Oktober.

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