Erste Arbeiten fürs Parkhaus gestartet
Bild: Dresmann
Baggerfahrer sind seit Dienstag dabei, den Schotter auf dem bisherigen Parkplatz an der Kreisverwaltung abzutragen. An der Stelle soll ein Parkhaus entstehen. 
Bild: Dresmann

Die Arbeiten auf dem Areal zwischen Kreishaus und Lidl haben begonnen. Zunächst wird in den nächsten Tagen der Schotter abgetragen. Er soll allerdings wiederverwendet werden, nämlich an der Stelle, auf der künftig der Erweiterungsbau des Kreishauses stehen soll. Das Gebäude soll, wie berichtet, auf dem Feld an der Straße Auf dem Stempel errichtet werden.

Der Zeitplan sieht zunächst folgendermaßen aus: In den kommenden Tagen stehen weder der Schotterplatz an der Herzebrocker Straße noch das Areal an der Straße Auf dem Stempel als Parkplatz zur Verfügung. Mitarbeiter der Verwaltung wurden angewiesen, möglichst öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder Fahrgemeinschaften zu bilden, wie es am Dienstag aus dem Kreishaus hieß. Da sie nicht den Parkplatz des Supermarkts nutzen sollen, könnten sie auch an die Töpferstraße ausweichen. Da die dortigen Britenwohnungen leer stünden, laufe man nicht Gefahr, Anwohnern Parkplätze wegzunehmen. Allerdings: Von der Töpferstraße bis zur Kreisverwaltung sind es einige Gehminuten.

Verzicht auf Gebühren

Die Situation soll allerdings höchstens zwei Wochen so bleiben. Dann spätestens soll der neue Übergangsparkplatz an der Straße Auf dem Stempel fertig sein. Erst wenn der eingerichtet ist, kann mit dem Bau des neuen Parkhauses begonnen werden. 321 Stellplätze soll es beherbergen. Die Nutzung soll – das entschieden die Mitglieder des Kreisausschusses Ende vergangenen Jahres mehrheitlich – kostenfrei bleiben. Es werden also keine Parkgebühren verlangt.

Erst wenn das Parkhaus fertig und betriebsbereit ist, kann wiederum mit dem Erweiterungsbau der Kreisverwaltung gestartet werden. In dem Gebäude sollen 275 Arbeitsplätze untergebracht werden – vornehmlich für Mitarbeiter des Jobcenters. Wie teuer dieser Bau wird, steht noch nicht fest.

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