Erzieher streiken für bessere Bezahlung
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Viele kommunale Kitas bleiben ab Montag geschlossen. Die Erzieher treten in einen unbefristeten Ausstand. Für die Eltern heißt das: flexibel sein und andere Betreuungsangebote finden.
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Im Kreis Gütersloh sind die städtischen Kitas der Stadt Gütersloh in den kommenden zwei Wochen geschlossen. Eine Notfallbetreuung ist an der Hauptschule Nord eingerichtet.

Im Kreis Warendorf bleiben vier kommunale Kitas der Stadt Ahlen geschlossen. In den Kitas Beumers Wiese und Milchzahn werden aber Notgruppen für Kinder berufstätiger Eltern eingerichtet.

Den Beschäftigen der Kitas und von sozialen Diensten geht es um eine Höhergruppierung und damit mehr Anerkennung und Geld. In anderen Bundesländern ist das schon am Freitag geschehen. Dort streiken bereits 20.000 Beschäftigte. In NRW sollen etwa 1000 Kitas von Montag an geschlossen bleiben. Vor allem für berufstätige Eltern ohne andere Betreuungsmöglichkeit sind in vielen Städten Notgruppen eingerichtet worden. Auch in offenen Ganztagsschulen, der Jugend- und Familienhilfe, Sozialdiensten und Behinderteneinrichtungen wird gestreikt. In vielen Städten gibt es Kundgebungen, unter anderem in unter anderem in Bielefeld, Paderborn und Gütersloh.

Die Gewerkschaften hatten im April die festgefahrenen Verhandlungen abgebrochen. Wann sie fortgesetzt werden, ist noch offen. Nach Darstellung der kommunalen Arbeitgeber sind die Forderungen nicht bezahlbar.

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