Exzesse, Randale und Falschparker
Es hätten sich auch diesmal eine Vielzahl von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ereignet, bei denen die Polizeibeamten einschreiten mussten, teilen die Beamten mit.

Es hätten sich auch diesmal eine Vielzahl von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ereignet, bei denen die Polizeibeamten einschreiten mussten, teilen die Beamten mit. Insbesondere in der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu zahlreichen Körperverletzungsdelikten und Rangeleien. Der negative Höhepunkt war die schwere Körperverletzung eines Polizeibeamten, der durch Tritte eines 34-jährigen Randalierers so schwer verletzt wurde, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Zwei weitere Polizistinnen wurden bei diesem Einsatz leicht verletzt.

 Außer dieser Straftat registrierten die eingesetzten Beamten im Umfeld des dreitägigen Pollhans-Fests insgesamt vier gefährliche und fünf einfache Körperverletzungen, eine Beleidigung auf sexueller Basis, jeweils einen Motorrad- sowie Fahrraddiebstahl, zwei Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittel-Gesetz. Drei randalierende und unter Alkoholeinfluss stehende Personen wurden in Gewahrsam genommen. Gegen zwei Standbetreiber auf dem Festgelände wurden Anzeigen wegen nicht eingehaltener Auflagen gefertigt. Die eingesetzten Polizeibeamten mussten zahlreiche Platzverweise aussprechen, um weitere Schlägereien und Rangeleien im Vorfeld zu unterbinden.

Im Straßenverkehr blieb es im Verlauf der drei Festtage sehr ruhig. Es gab lediglich einen Unfall, bei dem der Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Auffällig war jedoch das rücksichtslose Parkverhalten vieler Pollhans-Besucher, die auch nicht davor zurückschreckten, ihr Auto auf Behindertenparkplätzen abzustellen. Insgesamt verteilte die Polizei 45 Knöllchen. Einige Autos mussten auch abgeschleppt werden. Das Resümee der Polizei: „Wäre die Samstagnacht nicht gewesen, hätte man insgesamt von einem ruhigen und entspannten Fest reden können.“

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