„Familie gewinnt“ zum dritten Mal
Bis zum 9. September können familienfreundliche Betriebe beim Wettbewerb "Familie gewinnt" als preiswürdig vorgeschlagen werden.

Die zahlreichen Teilnehmer der bisherigen Wettbewerbe – vom öffentlichen Arbeitgeber über Kleinstbetriebe, mittelständische Firmen bis hin zu Großunternehmen unterschiedlicher Branchen – haben einer Mitteilung zufolge erkannt, wie wichtig eine stärkere Einbindung familienbewusster Personalpolitik für ihr Fortbestehen und ihren Erfolg ist. „Wir wollen anderen Mut zum Nachahmen machen“, sagt Liz Mohn, die Schirmherrin des Wettbewerbs und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung.

Der spürbare Fachkräftemangel mache laut Mohn familienfreundliche Personalpolitik zu einem wichtigen Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern eine Balance zwischen Kindererziehung, Pflege und Beruf ermöglichten, förderten Motivation, Identifikation, Sinnerfüllung und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Mohn: „Familienfreundlichkeit zahlt sich damit für beide Seiten aus.“

„Die Kreisverwaltung geht als positives Beispiel mit einer partnerschaftlichen Unternehmenskultur voran, die den privaten Anforderungen der Mitarbeiter sehr flexibel entgegenkommt“, sagt Landrat Sven-Georg Adenauer, Juryvorsitzender des Wettbewerbs. Innerhalb der Kreisverwaltung gebe es 60 verschiedene Arbeitszeitmodelle, flexible Telearbeit von Zuhause sowie ein umfassendes Konzept für Berufsrückkehrerinnen. Mit dem Programm „Wenn alle Stricke reißen“ werde im Notfall auch eine Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt.

Anmeldungen bis zum 9. September schriftlich, über das Internet oder unter Telefon 05241/851092.

Carina Stöckl, Koordinatorin des Lokalen Bündnisses: „Mit unserem Wettbewerb wenden wir uns an alle Arbeitgeber. Bewerbungen einreichen kann jeder, vom Auszubildenden bis zum Chef. Aber auch Außenstehende können Betriebe vorschlagen.“ Oftmals seien keine aufwändigen Konzepte oder Programme nötig, sondern praxisnahe Ideen und individuelle Lösungen reichten. Zum Beispiel die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Heimarbeit oder der steuerfreie Kinderbetreuungszuschuss.

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